Wiljo Wimmer für uns in den Landtag
12. März 2010
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Landtagsabgeordneter Karl Kress im Gespräch mit seinem möglichen Nachfolger Wiljo Wimmer
KK: Lieber Wiljo, am 9. Mai 2010 steht in Nordrhein-Westfalen die Landtagswahl an. Warum bewirbst du dich erstmals um ein Mandat?
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WW: Nachdem du ja vor etwa zwei Jahren zu erkennen gabst, nicht erneut zu kandidieren, entschloss ich mich zu einer Bewerbung. Durch den engen Kontakt mit dir in meinen verschiedenen politischen Funktionen habe ich bereits viel von den Aufgaben im Landtag kennengelernt. Ich möchte deine Arbeit im Wahlkreis Dormagen, Grevenbroich und Rommerskirchen erfolgreich fortsetzen.
ÂKK: Wo siehst du deine politischen Schwerpunkte?
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WW: In der Kommunalpolitik liegen meine Schwerpunkte deutlich im Bereich von Wirtschaft und Finanzen, auch wenn ich fünf Jahre Vorsitzender des Jugendhilfeausschusses war. Aus den wirtschaftlichen Gegebenheiten im Wahlkreis ergibt sich fast zwingend ein Schwerpunkt im Bereich der Industrie- und Wirtschaftspolitik. Wir leben hier u.a. von und mit der Chemie-, der Aluminium- und der Energiewirtschaft. Die daraus resultierenden Fragestellungen sind für uns im Rahmen der Landespolitik und natürlich auch darüber hinaus „lebenswichtig".
Da möchte ich mich engagieren.
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KK: Eine private Frage: Rheinisches Brauchtum und Fußball sind deine Hobbys?
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WW: Ja, und bei beiden zählt für mich, wie auch sonst, Kontinuität. So bin ich seit über 40 Jahren in der St. Hubertus Schützengesellschaft aktiv, erst als Edelknabe, seit 35 Jahren
im Tambourcorps Feste Zons als Flötist. Zudem treten wir auch im Karneval auf. So bin ich seit zwei Jahren Vorsitzender der KG Rot Weiß Feste Zons. Fußball ist für mich ein wichtiger Ausgleich zum Alltag. Wer einmal mit Tausenden von Gleichgesinnten in der Nordkurve „Auf Schalke" gestanden hat, weiß, was ich meine.
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KK: Warum sollen die Menschen dich wählen?
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WW: Mein Ziel ist es, für die Menschen in NRW und insbesondere hier im Wahlkreis Bedingungen zu schaffen, die ein gutes Leben ermöglichen. Als Fraktionsvorsitzender der Dormagener CDU-Ratsfraktion  habe ich gezeigt, dass ich mit sehr unterschiedlichen
politischen Konstellationen arbeiten kann. So habe ich dazu beigetragen, dass Dormagen trotz großer finanzieller Probleme eine lebens- und liebenswerte Stadt geblieben ist. Ich möchte daher mein kommunales Mandat in Dormagen neben dem Landtag weiter ausüben,
um die „Bodenhaftung" zu behalten.
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KK: Na, dann viel Erfolg. Danke für das Gespräch.