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Grevenbroicher Mitglieder sprechen sich mehrheitlich für Röttgen aus
02. November 2010
Mit 149 zu 119 Stimmen hatte Norbert Röttgen auch in Grevenbroich die Nase vor Armin Laschet. Damit liegt die Union in der Schloßstadt in etwa auf Landestrend, denn auch dort sprachen sich rund 55 Prozent der Mitglieder für den Bundesumweltminister als neuen CDU-Landesvorsitzenden aus. "Ich bin froh, dass die Frage des neuen Landesvorsitzenden jetzt eindeutig geklärt ist und Röttgen ein überzeugendes Votum erfahren hat. Die Landespartei kann sich nun auf die Sacharbeit konzentrieren, um die kraftlose Rot-Grüne Minderheitsregierung in NRW möglichst bald wieder abzulösen," zeigte sich Stadtverbandsvorsitzender Benedikt Jerusalem erfreut.In seinem Glückwunschschreiben an Röttgen schrieb Jerusalem: "Wir verbinden mit Ihnen als Landesvorsitzenden die große Hoffnung, das wir für NRW ein profiliertes Politikangebot schaffen." Gleichzeitig verwies Jerusalem auf die christdemokratischen Grundwerte, die wieder stärker zum Vorschein kommen sollen. Er lud Röttgen ein, neben der Werteorientierung auch über die Ausgestaltung der zukünftigen Energiepolitik zu sprechen. Schließlich leisten die Braunkohlekraftwerke in Grevenbroich einen maßgeblichen Beitrag zur Energieversorgung.