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CDU-Landtagsfraktion zeigt den richtigen Weg für den Energieumbau in unserem Land

bj-02_-_kleinDie CDU-Landtagsfraktion hat in der letzten Woche ein energiepolitsches Papier unter der Überschrift "Energieeffizienz, Energiespeicherung und eine europäische Erneuerbare-Energien-Politik: Grundzüge einer langfristig angelegten Energiepolitik für Deutschland und Nordrhein-Westfalen" verabschiedet. Bei diesem für Grevenbroich sehr wichtigen Thema werden die richtigen Schwerpunkte gesetzt, damit auch die Braunkohleverstromung eine Zukunft hat. Dazu erklärt CDU-Stadtverbandsvorsitzender Benedikt Jerusalem:

„Die CDU-Landtagsfraktion beschreibt in ihrem Papier den richtigen Weg des Energieumbaus in unserem Land. Denn die erneuerbaren Energien müssen nach wie vor durch hoch effiziente und flexibel einsetzbare fossile Kraftwerke flankiert werden. Dabei bekennt sich die CDU im Land insbesondere zur weiteren Zukunft der Braunkohle als einzigem heimischen fossilen Energieträger, der zu wirtschaftlichen Konditionen in genügender Menge zur Verfügung steht. Das ist ein gutes Zeichen für den Kraftwerksstandort Grevenbroich. Dem sollte sich auch die NRW-Landesregierung anschließen!

Genauso dürfen energieintensive Industrien wie die Aluminiumindustrie nicht überforderdert werden. Eine Abwanderung dieser Industrien hilft weder den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern in Grevenbroich und schon gar nicht dem Klima. Hier ist Energiepolitik genauso Wirtschafts- und Wachstumspolitik wie Umwelt- und Sozialpolitik.

Die Forschung zur Speicherung von Energie sowie zur Steigerung der Energieeffizienz und zur Kohlendioxidreduzierung bei der Braunkohleverstromung könnte in Grevenbroich einen idealen Standort haben. Darüber sollte verstärkt für Frimmersdorf nachgedacht werden.

Der gleichzeitige Ausstieg aus den Energieträgern Kohle und Kernenergie ist nicht zu verantworten. Auf dem Weg ins Zeitalter der Erneuerbaren müssen die vorhandenen fossilen Kraftwerke modernisiert und durch hoch effiziente Kraftwerke ersetzt werden. Die beiden neuen BoA-Blöcke in Neurath sind dafür ein gutes Beispiel. Für eine verlässliche, umweltschonende und bezahlbare Energieversorgung in einem Industrieland wie Nordrhein-Westfalen sind nämlich Großkraftwerke auf absehbare Zeit weiter von zentraler Bedeutung. Voraussetzung für moderne Kohlekraftwerke ist ihre hohe Effizienz. Nur dann tragen sie zur Verminderung des CO2-Ausstoßes bei. Technisch rückständige Blöcke müssen hingegen so schnell wie möglich abgeschaltet werden.

Auch der Großkraftwerksstandort Grevenbroich muss die regenerative Stromerzeugung fördern. Dazu hatte der CDU-Stadtverband seinerseits bereits im März, also vor der Katastrophe in Fukushima, einen Beschluss gefaßt und somit einen Anstoß für den Stadtrat und das Energieunternehmen GWG gegeben, verstärkt erneuerbare Energiegewinnung voranzutreiben. Auch Bürgerbeteiligungsmodelle wurden angeregt.

Die CDU hat mit ihrem Papier einen Weg beschrieben, wie Ökologie und Ökonomie in Einklang zu bringen sind. Diesen Weg der Vernunft sollten auch die anderen Parteien beschreiten.“

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