ursula kwasny rathausDer Vorstand des CDU Ortsverbandes Grevenbroich hat in seiner gestrigen Vorstandssitzung einstimmig eine Empfehlung für Ursula Kwasny als Bürgermeisterkandidatin für den CDU Stadtverband abgegeben.

Die Bürgermeisterin Ursula Kwasny war am gestrigen Abend anwesend und referierte  in einem Rückblick über die gemeinsame, erfolgreiche Arbeit mit der CDU. U.a. berichtete sie über die folgenden Umsetzungen: Neubau Kiga Gustorf, neues Schwimmbad, Verlegung der WGV aus der Innenstadt, Ausbau Straße Am Hammerwerk, neue Freizeiteinrichtung Bobbolino, Neubau Kiga Buckaugelände und die Umsetzung der neuen Museumkonzeption. Ein ganz wichtiger Punkt ihrer Ausführungen befasste sich mit dem beschlossenen Haushaltssicherungskonzept. All dies sind nur einige wenige Punkte der erfolgreichen Arbeit der Bürgermeisterin in den letzten 5 Jahren.

Der Vorstand des Ortsverbandes Grevenbroich lobte ausdrücklich die hervorragende Arbeit der Bürgermeisterin.

Vorsitzender André Dresen stellte in der Sitzung fest, dass es bei dieser positiven Leistungsbilanz von Ursula Kwasny keine personelle Alternative geben kann. Auch die stv. Vorsitzende Heike Troles ergänzte, dass in allen Stadtteilen in den letzten 5 Jahren eine positive Weiterentwicklung stattgefunden habe und daher diese Empfehlung an den Stadtverband der CDU  die logische Konsequenz sei.

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Wir wünschen schöne Sommerferien und

sind ab dem 18. August 2014 wieder für Sie da!

Ortsumfahrung für Hemmerden

CDU MV 13.05.13 018Anlässlich der Mitgliederversammlung des CDU Ortsverbandes am 13. Mai 2013 in der Villa Erckens – Museum der Niederrheinischen Seele – konnten durch den neu gewählten Vorsitzenden Herrn André Dresen und stv. Vorsitzende Frau Heike Troles langjährige Mitglieder des Ortsverbandes geehrt werden. Karl-Heinz Sukiennik für 50 jährige Mitgliedschaft, Holle Scholemann für 40-jährige Mitgliedschaft, Monika Stirken-Hohmann und Rudolf Lütke-Holz für 25-jährige Mitgliedschaft.Weitere geehrte anwesende Jubilare die auf dem Foto fehlen sind: Wolfgang Gauls für 50-jährige Mitgliedschaft und Roland Geller für 40 Jahre! Alle anderen nicht anwesenden Mitglieder wurden durch ein Anschreiben des Vorstandes geehrt! Ein herzlicher Dank gilt allen unseren Mitgliedern für die Mitgliedschaft in der CDU, wir werden auch künftig auf Ihren Rat und Tatkraft angewiesen sein!

OsterfeuerTraditionelles Osterfeuer der CDU Hemmerden

am Ostersamstag, 30. März 2013 um 18.00 Uhr auf dem Kirchplatz in Hemmerden!

Alle Bürger sind herzlich eingeladen!

gand norbertSehr ge­ehr­te Da­men und Her­ren!

Das ab­ge­lau­fe­ne Jahr war ge­kenn­zeich­net durch die au­ßer­plan­mä­ßi­ge Land­tags­wahl am 13.05.2012. Das Er­geb­nis die­ser Wahl war, wie al­le wis­sen, lei­der un­er­freu­lich. Die CDU hat ei­ne doch emp­find­li­che Schlap­pe hin­neh­men müs­sen. Be­son­ders be­trü­blich war, dass Wil­jo Wim­mer, un­ser Land­tags­kan­di­dat, nicht wie­der­ge­wählt wu­rde.

 

Wil­jo Wim­mer möch­te ich doch ei­ni­ge be­son­de­re Wor­te wid­men:

 

Wil­jo Wim­mer hat in sei­ner Zeit als Land­tags­ab­ge­ord­ne­ter ein sehr en­ges Ver­hält­nis zur Gre­ven­broi­cher CDU ge­habt. Dies do­ku­men­tier­te sich nicht nur da­rin, dass er hier in Gre­ven­broich stän­dig vor Ort war und an ei­ner Viel­zahl von Ver­an­stal­tun­gen teil­ge­nom­men hat. Er hat­te im­mer ein of­fe­nes Ohr für die an­fal­len­den Prob­le­me und nahm auch ak­tiv an der Gre­ven­broich Po­li­tik mit teil. Um­so be­trü­bli­cher war es für uns, dass Wil­jo Wim­mer es nicht mehr ge­schafft hat, in den Land­tag ein­zu­zie­hen. Wir möch­ten uns an die­ser Stel­le noch­mals herz­lich für das En­ga­ge­ment und den Ein­satz von Wil­jo Wim­mer be­dan­ken und ihm wei­ter­hin für sei­ne po­li­ti­sche Zu­kunft al­les Gu­te wün­schen.

 

Den Wahl­kampf mit Wil­jo Wim­mer ha­ben wir en­ga­giert und mit ei­ner Viel­zahl von Ver­an­stal­tun­gen ge­führt.

In den ein­zel­nen Orts­ver­bän­den wur­den Stän­de er­rich­tet, in der In­nen­stadt wa­ren ins­ge­samt an acht Ter­mi­nen auf dem Markt­platz Stän­de auf­ge­baut. Noch bei der Ab­schluss­ve­rans­tal­tung am Sams­tag auf dem Markt­platz, die man eben­falls als durch­aus er­folg­reich an­se­hen kann, wa­ren wir noch gu­ter Din­ge, weil sich nie­mand das dann ein­tre­ten­de ka­ta­stro­pha­le Er­geb­nis vor­stel­len konn­te.

In der Fol­ge galt es, die Grün­de auf­zu­ar­bei­ten.

Dies ist bei uns im Vor­stand in ei­ner ei­gens hier­für vor­ge­se­he­nen Sit­zung aus­führ­lich ge­sche­hen. Na­tür­lich folg­te, wie nicht an­ders zu er­war­ten, lan­des­weit ei­ne def­ti­ge Kan­di­da­tenschelte be­züg­lich des Spit­zen­kan­di­da­ten Rött­gen, die dann auch zu ent­spre­chen­den Än­de­run­gen und Er­neuerungen im Vor­stand der Lan­de­spar­tei ge­führt hat. Ich den­ke mit Lau­mann und Laschet an der Spit­ze hat die Lan­des-CDU die Chan­ce, sich zu re­ge­nerieren und die Wäh­ler­schich­ten zu­rück­zu­ge­win­nen, die sie si­cher­lich auch durch ei­ge­nes Ver­schul­den ver­lo­ren hat.

 

Wie ich be­reits an an­de­rer Stel­le aus­ge­führt ha­be, muss die CDU ins­be­son­de­re in Zu­kunft ei­ne grö­ße­re Bür­ger­nä­he prak­ti­zie­ren.

Nach­dem wir uns vor der let­zten Kom­mu­nalwahl viel zu sehr mit uns selbst be­schäf­tigt ha­ben, kann man mit Fug und Recht die Fest­stel­lung tref­fen, dass die CDU In­zwi­schen nach au­ßen har­mo­nisch und ein­heit­lich auf­tritt. Der Stadtver­band­svors­tand hat den Orts­ver­bän­den ge­gen­über die An­re­gung aus­ge­ge­ben, Bür­ger­ver­samm­lun­gen in un­ter­schied­lichs­ter Form durch­zu­füh­ren, sei es als Stamm­tisch, als Bür­ger­fo­rum oder als Dis­kus­sionsforum und die­se ko­or­di­niert. Hier­von ha­ben die Orts­ver­bän­de bis auf we­ni­ge Aus­nah­men durch­gän­gig Ge­brauch ge­macht, so dass wir seit De­zem­ber ver­gan­ge­nen Jah­res in den un­ter­schied­li­chen Stadt­tei­len the­men­be­zo­gen ein bis zwei Ver­an­stal­tun­gen, manch­mal auch mehr durch­ge­führt ha­ben. Da­rü­ber hi­naus gibt es orts­be­zo­gen wei­ter­hin Tra­di­ti­onsstamm­ti­sche, die in re­gel­mä­ßi­gen Ab­stän­den statt­fin­den.

 

Wir hat­ten im Ja­nu­ar ei­ne Dis­ku­ssionsveranstaltung im Al­ten Schloss mit dem The­ma Ge­stal­tung Schul­land­schaft un­ter Fe­der­füh­rung un­se­res Mit­glie­des und lang­jäh­ri­gen Di­rek­tors des Nor­bert-Gymnasium Knechts­te­den Jo­sef Zan­ders. Die Dis­kus­sion war äu­ßerst ziel­füh­rend, die Res­onanz war über­wäl­tigend mit über 100 Per­so­nen Be­tei­li­gung.

Die Ver­an­stal­tung hat letzt­end­lich da­zu ge­führt, dass der Eltern­wil­le als ent­schei­den­des Kri­te­rium für die Ent­schei­dung der Schul­form im Hin­blick auf die krän­keln­den Haupt­schu­len be­schlos­sen wur­de und ein Par­tei­en­streit über die zu wäh­len­de Schul­form ver­mie­den wur­de. Im Par­tei­en­streit je­den­falls wä­ren wir man­gels ent­spre­chen­der Mehr­heit haus­hoch un­ter­le­gen. Dies konn­te so ver­mie­den wer­den. Ob al­ler­dings die zwei­te Ge­samt­schu­le, die sich letzt­end­lich als Schul­form als do­ku­men­tier­ter El­tern­wil­le durch­ge­setzt hat, die rich­ti­ge Wahl war, wird sich letzt­end­lich im Ver­lau­fe der Jah­re zei­gen.

 

Im Ver­lau­fe des Wahl­kamp­fes für die Land­tags­wahl fand ei­ne wei­te­re in­te­res­san­te Dis­kus­sionsveranstaltung im Au­er­bach­haus mit dem Eu­ro­paab­geordneten Reul statt, die eben­falls po­si­ti­ve Re­so­nanz fand.

 

Heu­te freu­en wir uns, ich hat­te es bei der Be­grü­ßung schon an­ge­kün­digt, dass Herr Ecke­hard See­gers uns zum The­ma "Nach­hal­tig­keit", näm­lich zum Ge­schäfts­mo­dell des Che­mie­par­kes in Dor­ma­gen zum nach­hal­ti­gen Wirt­schaf­ten ei­nen in­te­res­san­ten Vor­trag hal­ten wird, der auch für uns in un­se­rer Land­schaft zwi­schen zwei Groß­be­trie­ben und dem hier an­säs­si­gen Mit­tel­stand von gro­ßem In­te­res­se sein dürf­te.

 

Auch wäh­rend des Wahl­kamp­fes zur Land­tags­wahl fand im Ber­na­dus­saal ein Kol­loquium mit dem Ge­ne­ral­sek­re­tär der CDU, un­se­rem Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten, Her­mann Grö­he, statt. Be­son­der­heit die­ses Kol­lo­qui­ums war die schwer­punkt­mä­ßi­ge Be­tei­ligung von Schü­lern, die engagierte und in­te­res­san­te Fra­gen an Her­mann Grö­he und Wil­jo Wim­mer stel­len durf­ten.

 

Die Se­nio­re­nu­nion hat ein über­all sicht­ba­res Prob­lem in un­serer Stadt an­ge­spro­chen, näm­lich das Prob­lem der, ich sag’s mal   "Ver­mül­lung". Zwi­schen­zeit­lich ha­ben wir ei­nen ent­spre­chen­den An­trag im Rat, an­de­re Frak­tio­nen eben­falls, aber wir auch, ge­stellt und die Stadt hat ein Kon­zept er­ar­bei­tet, das der­zeit dis­ku­tiert wird.

Da­rü­ber hi­naus ha­ben wir aber, was he­raus­zu­he­ben ist und sehr wich­tig er­scheint, un­se­rer­seits auch Ak­tio­nen durch­ den Orts­ver­ban­d und die Se­nio­re­nu­nion durch­ge­führt. Wir ha­ben in be­stimm­ten Be­rei­chen der Stadt Säu­be­rungs­ak­tio­nen or­ga­ni­siert, auch um zu do­ku­men­tie­ren, dass wir uns die­sem Prob­lem nicht nur theo­re­tisch son­dern auch prak­tisch an­neh­men. In ers­ter Li­nie dürf­te es je­doch ein Prob­lem der Köp­fe sein, denn Ver­müllung ent­steht nicht au­to­ma­tisch, son­dern hat et­was mit der Hand­lungs­wei­se von Men­schen zu tun und dass wie­de­rum hat et­was mit Er­zie­hung zu tun. Ich den­ke, dass da so­wohl die Schu­len als auch Kin­der­gär­ten ge­fragt sind, ih­rer­seits auf Kin­der in erzieherischer weise hin­zu­wir­ken.

 

Mei­ne Da­men und Her­ren, die­ser Be­richt er­hebt kei­nen An­spruch auf Voll­stän­dig­keit. Er soll­te viel­mehr ei­nen Ab­riss über ei­ni­ge Tä­tig­kei­ten so­wohl des Vor­stan­des als auch an­de­rer Or­ga­ni­sa­tio­nen des Stadt­ver­ban­des bie­ten.

 

Sach­po­li­tisch sind wir in der schwie­ri­gen Si­tua­ti­on, im Rat der Stadt Gre­ven­broich zwar die größ­te Par­tei zu sein, die auch den Bür­ger­meis­ter stellt, nicht je­doch die Mehr­heits­par­tei ist. Wir sind nicht in der La­ge, al­lei­ne oder mit ei­nem Ko­ali­ti­onspartner Ent­schei­dun­gen zu er­zwin­gen. Viel­mehr be­nö­tig­ten wir für al­le Ent­schei­dun­gen ent­we­der die SPD oder aber meh­re­re an­de­re, klei­ne­re Par­tei­en. Die­ses Ge­schäft ist äu­ßerst müh­selig. Man macht sich, und das zeigt sich im­mer wie­der, er­press­bar, wird auch er­presst und muss un­ter Um­stän­den auch Kom­pro­mis­se ein­ge­hen, die man in ei­ner an­de­ren po­li­ti­schen Si­tua­ti­on ver­mie­den hät­te. Den­noch ist es im In­te­res­se der CDU als der qua­si Re­gie­rungs­par­tei und im In­te­res­se der Bür­ger­meis­te­rin, die Stadt Gre­ven­broich wei­ter ent­wi­ckeln und dem Bür­ger po­si­ti­ven Aus­wir­kun­gen die­ser Wei­ter­ent­wick­lung dar­bie­ten zu kön­nen. Dies geht nur im Zu­sam­men­schluss mit an­de­ren Par­tei­en. Wir wür­den uns al­so selbst scha­den, wenn wir nicht ver­su­chen wür­den, die­ Din­ge, die wir als po­si­tiv für den Bür­ger er­ach­ten und in der Durch­set­zung als not­wen­di­g an­se­hen, nicht in Ko­ope­ra­ti­on mit an­de­ren Par­tei­en zur Durch­füh­rung zu brin­gen. Ich möch­te vier The­men he­raus­grei­fen, die im Mo­ment ne­ben vie­len an­de­ren ein­zel­nen Ent­schei­dun­gen die Schwerpunkte der po­li­ti­schen Tä­tig­keit sind.

 

Dies ist zum ei­nen der Haus­halt. Wir ha­ben, und das war rich­tig so, durch Gut­ach­ten überp­rüfen las­sen, ob und ge­ge­be­nen­falls wo man Stell­schrau­ben ver­än­dern kann, um zu ei­nem aus­ge­gli­chen Haus­halt zu ge­lan­gen. Das Er­geb­nis von zwei hier­für prädestinierten Gut­ach­tern, ei­nem pri­va­te­n und ei­nem öf­fent­li­chen, war: Die Stadt kann ein aus­ge­gli­chenen Haus­halt nicht leis­ten. Dies­e Be­gut­ach­tung lässt viel­mehr die Schluss­fol­ge­rung, dass Bund und Land ih­re Ge­set­ze än­dern und die Ko­mmunen mit aus­rei­chen­den Mit­tel aus­stat­ten müs­sen, da­mit die­se die Pflicht­auf­ga­ben, die Land und Bund den Kom­mu­nen auf­er­le­gen, er­fül­len kön­nen.

 

Es geht nicht an, dass Kom­mu­nen mit im­mer neu­en Pflicht­auf­ga­ben be­las­tet wer­den, Land und Bund sich aber aus ih­rer Ver­ant­wor­tung dann her­auss­teh­len, wenn es um die Fi­nan­zie­rung die­ser An­ge­le­gen­hei­ten geht. Wei­ter­hin drü­cken uns in ganz ent­schei­den­der Wei­se die Um­la­gen des Krei­ses und des Land­schafts­ver­ban­des. Doch auch der Kreis und die Land­schafts­ver­bän­de ha­ben ih­re Exis­tenz­be­rech­ti­gung und leis­ten Auf­ga­ben für die All­ge­mein­heit, die be­zahlt wer­den müs­sen. Ich spre­che hier ins­be­son­de­re über die So­zi­al­hil­fe. So­zia­lhilfe ist et­was, was der so­zia­le Rechts­staat zu Recht dem Bür­ger als so­zia­le Ab­federung und so­zia­les Netz dar­bie­tet.

 

Auch die­se So­zi­al­hil­fe un­ter­liegt ma­nnig­fal­ti­gem Miss­brauch und darf nach dies­sei­ti­ger Auf­fas­sung ei­ner Re­form. Die Kos­ten der Grund­si­che­rung wer­den dan­kens­wer­ter­wei­se nun­mehr vom Bund über­nom­men. In­so­weit hat der Bund die rich­ti­ge Kon­se­quenz ge­zo­gen. Nur das ist nicht aus­rei­chend. Die Las­ten aus dem SBG II drü­cken uns nach wie vor. Sie wer­den uns vom Kreis auf­ge­bür­det durch die Um­la­ge. Wir sind nicht in der La­ge, die­se Kos­ten im Rah­men ei­nes aus­ge­gli­che­nen Haus­hal­tes zu Schul­tern.

 

Mei­ne Da­men und Her­ren, wir wer­den uns in Zu­kunft un­ter Um­stän­den auch da­mit ab­fin­den müs­sen, dass die Ein­nah­men­sei­te schrumpft. Wir al­le wis­sen, dass durch die Ent­schei­dun­gen im Um­welt­be­reich, die Ab­kehr vom Atom­strom und die Zu­wen­dung zu re­ge­ne­ra­tiven Ener­gien da­zu füh­ren wird, dass Ener­giek­osten stei­gen werd­en und mög­li­cher­wei­se auch er­heb­li­che In­ves­ti­tio­ne­n der Ener­gie­wirt­schaft not­wen­dig sind. Dies könn­te auch für uns zu ne­ga­ti­ven Aus­wir­kun­gen auf der Ein­nah­men­sei­te füh­ren. Hier­mit soll­ten wir uns ver­traut ma­chen.

 

Auf­ga­be der Kom­mu­ne ist es in ers­ter Li­nie, sich um Das­eins­für­sor­ge und Bür­ger zu küm­mern. Dies be­deu­tet, wir wol­len, und das hat die Bür­ger­meis­te­rin auch he­raus­ge­stellt, un­se­ren Bür­gern auch in Zu­kunft ei­ne Stadt bie­ten, in der sich der Bür­ger wohl fühlt. Das be­deu­tet, wir wer­den die­se Stadt wei­ter ent­wi­ckeln müs­sen. Dies wie­de­rum hat zur Fol­ge, dass wir in­ves­tie­ren müs­sen.

 

Un­ge­ach­tet des­sen müs­sen wir in Zu­kunft auch spa­ren. Wir müs­sen al­so über­le­gen, wo kön­nen wir Kos­ten ein­spa­ren, die über­flüs­sig sind. Die Stadt er­le­digt ei­ne Viel­falt von Auf­ga­ben, die auch von an­de­ren Städ­ten über­schnei­dend und vom Kreis über­schnei­dend er­le­digt wer­den.

 

Es ist völ­li­ger Un­sinn z.B. zwei Aus­län­de­räm­ter in ei­ner Stadt zu be­trei­ben, es ist sinn­voll, bei der Feu­er­wehr Sy­ner­gieeffekte zu su­chen und zu er­zie­len. Glei­ches ist eben­falls in an­de­ren Ar­beits­be­rei­chen mög­lich. Dort steckt ei­ne Men­ge Spiel­raum, der es er­mög­licht, Geld einzuspa­ren.

Ein The­ma, wel­ches in den nächs­ten Jah­ren um­ge­setzt wer­den muss, ist der Neu­bau des Ba­des. Beim Bad zeigt sich in welch wun­der­sa­mer Wei­se In­ves­ti­tio­ne­n zu Ein­spa­ref­fek­ten füh­ren kön­nen. Das der­zei­ti­ge Bad ist ein Moloch und wird je­des Jahr sub­ven­tio­niert mit ca. 1.200.000,00 €. Das heißt, dies ist der un­ge­deck­te Be­trag, den die Stadt zu­schie­ßen muss, um das Bad zu be­trei­ben. Das neue Bad hät­te Be­triebs­kos­ten, die auf­grund der ener­ge­tisch güns­ti­ge­ren Vo­raus­set­zun­gen er­heb­lich ge­rin­ger wä­ren. Die Be­triebs­kos­ten und die Kos­ten für die Til­gung und Zin­sen die­ses Ba­des sind ins­ge­samt ge­rin­ger als die Ko­sten, die wir nun­mehr auf­wen­den für das der­zei­ti­ge Bad. Wenn der steu­er­li­che Quer­ver­bund zu­sätzl­ich auch noch ge­neh­migt wür­de, wür­den wir so­gar er­rei­chen, dass die dies­be­zü­gli­chen Ko­sten beim Neu­bau die

Be­triebs­kos­ten ein­schließ­lich der Til­gungs- und Zins­kos­ten um 25% güns­ti­ger wä­ren als beim al­ten Bad. Un­ge­ach­tet die­ser Prob­le­ma­tik sind wir der Mei­nung, dass ei­ne Stadt wie Gre­ven­broich über ein Bad ver­fü­gen muss, zum ei­nen, um fa­mi­lien­freund­li­che Frei­zeit­be­tä­ti­gung zur Ver­fü­gung zu stel­len, zum an­de­ren aber auch, um Kin­dern zu er­mög­li­chen, schwim­men zu ler­nen, und um letzt­end­lich auch den An­for­de­run­gen des Schul­spor­tes ge­recht zu wer­den. Die ge­setz­li­chen Vor­schrif­ten zwin­gen uns bei der in Gre­ven­broich be­ste­hen­den Si­tua­ti­on ein Schwimm­bad vor­zu­hal­ten. An­sons­ten wä­ren an­de­re bau­li­che Maß­nah­men im Sport­be­reich not­wen­dig, die zu er­heb­lich hö­he­ren In­ves­ti­tio­nen füh­ren wür­den.

 

Des wei­te­ren wer­den wir uns mit der Städ­te­pla­nung so­wohl in den Orts­ker­nen der ein­zel­nen Stadt­tei­le als auch in der In­nen­stadt be­fas­sen. In der In­nen­stadt steht die Ver­le­gung des Bau­ho­fes an vom Flut­gra­ben zur Stra­ße am Rit­ter­gut. Das Bau­vor­ha­ben wird durch die SEG durch­ge­führt wer­den. Die Bau­ten wer­den an­schlie­ßend an die WGV ver­pach­tet wer­den. Die Ko­or­di­na­tions­ge­sprä­che über Um­fang und Fi­nan­zie­rung des Vor­ha­bens be­fin­den sich der­zeit in der ent­schei­den­den Pha­se. Mit der Ver­le­gung des Bau­ho­fes ist na­tür­lich auch die Mög­lich­keit ge­ge­ben, die­se Arial in adä­qua­ter Wei­se städ­te­baul­ich zu ge­stal­ten. Der Flut­grab­en ist be­reits um­ge­stal­tet wor­den durch die Bau­vor­ha­ben des Bau­ve­reins in Ko­ope­ra­ti­on mit der Stadt und För­de­rungs­maß­nah­men des Lan­des.

 

Im Rah­men der städ­te­bau­li­chen Ent­wick­lungs­maß­nah­men, die vom Land ge­för­dert wer­den, wird un­ser Au­gen­merk auch auf der Um­ge­stal­tung des Bahn­hof­kar­rees lie­gen.

 

Mei­ne Da­men und Her­ren, all die­se Pro­jek­te hat die CDU maß­ge­bend mit auf den Weg ge­bracht. Dies trifft be­son­der­s auf die In­nens­tadt­ges­tal­tung und auch auf die Ver­le­gung des Bau­ho­fes zu, wo die CDU als ein­zi­ge ge­gen den Ver­bleib des Bau­ho­fes am Flut­gra­ben ge­stimmt hat und der Rat sei­ne of­fen­bar fal­sche Ent­schei­dung zu­rück­neh­men muss­te und dem An­sinnen der CDU letzt­end­lich ge­folgt ist.

 

Wir be­an­spru­chen wei­ter­hin die Mei­nungs­füh­rer­schaft in die­ser Stadt und müs­sen sie pfle­gen durch Kon­takt mit dem Bür­ger und in Rück­kopp­lung hier­zu ver­su­chen, Über­zeu­gungs­ar­beiten bei po­li­ti­schen Geg­nern zu leis­ten um im Rat po­li­ti­sche Mehr­heiten zu er­wir­ken und auf die­se Art und Wei­se im In­te­res­se un­se­rer Bü­rger die für die Stadt Gre­ven­broich not­wen­di­gen rich­tungs­wei­sen­den Ent­schei­dun­gen zu tref­fen.

 

 

Mei­ne Da­men und Her­ren!

 

Ich dan­ke für Ih­re Auf­merk­sam­keit!

senioren union logoÜberraschungen gab es bei den Vorstandswahlen während der Mitgliederversammlung der Senioren - Union der CDU am Mittwoch, 24.10. nicht. Ewald Wörmann wurde als Vorsitzender ebenso wie seine Stellvertreter Holle Scholemann und Werner Moritz einstimmig wiedergewählt. Einstimmigkeit herrschte auch bei der Wahl eines weiteren Stellvertreters sowie der anderen Vorstandsmitglieder. Als weiterer Stellvertreter wurde Artur Kulbe gewählt. Hans Hammelstein als Schatzmeister und Gerd Peiffer als Schriftführer wurden bestätigt. Durch das Ausscheiden von Renate und Wolf - Dieter Küsgens als Beisitzer waren Neubesetzungen erforderlich. Elvira Kuhlmann und Edgar Uebber treten die Nachfolge an.

Zu Beginn der Versammlung begrüßte Ewald Wörmann die Bürgermeisterin, Frau Ursula Kwasny und den CDU - Fraktionsvorsitzenden, Norbert Gand. Nach ihren Vorträgen über kommunalpolitische Themen, insbesondere über die finanzielle Situation der Stadt, ergab sich eine rege Diskussion mit den Referenten. 

Sodann hielt Ewald Wörmann in seinem Tätigkeitsbericht Rückblick auf die zahlreichen Aktivitäten des letzten Jahres, wobei allgemein interessierende Sachthemen und Beratungsstunden zu sozialrechtlichen Themen, der Tag der Senioren im Alten Schloss sowie Ausflüge und Besichtigungen im Vordergrund standen. Das Programm für 2013 soll in Kürze offiziell bekanntgegeben werden.

KapellenCDU zeigt Kapellen

Einige neuralgische Punkte will der Ortsverband der CDU Kapellen am Samstag, den 6. Oktober ab 11:00 Uhr der Bürgermeisterin Ursula Kwasny und dem Landrat Hans-Jürgen Petrauschke zeigen. Zu diesem Zweck führt der Ortsverbandsvorstand eine Begehung des Stadteiles durch, zu der die Beiden ihre Mitwirkung angekündigt haben. „Wir werden den Teilnehmern zunächst das leer stehende Gebäude des alten REWE Marktes zeigen und uns im Anschluss zur Schule bewegen, um uns dort über den Baufortschritt der Toilettenanlage zu informieren“, so die Ortsverbandsvorsitzende Maria Becker. Weitere Themen werden die Verkehrssituation mit Blick auf die Linienbusse an der Kreuzung Friedrichstraße, Talstraße, sowie die Situation am Bahnhof sein. Die Kapellener Ratsmitglieder Sabina Kram, Ralf Cremers und Roland Homer werden ebenfalls an der Ortsbegehung teilnehmen.

cremers ralfDie nächste Bürgersprechstunde der CDU Grevenbroich findet am Donnerstag, 11. Oktober 2012, in der Zeit von 18.00 bis 19.00 Uhr in der Geschäftsstelle Grevenbroich, Am Hammerwerk 20, statt.

Anwesend sind Ratsherr Ralf Cremers und sachkundige Bürgerin Maria Becker. Beide sind auch unter der Rufnummer 02181-8190-7 erreichbar und stehen für Fragen und Anregungen zur Verfügung.

 

Herr Cremers ist Mitglied des Umweltschutzausschusses, sowie stv. Mitglied im Bau- und Planungsausschuss. Er ist weiterhin als örtlicher Ratsherr Ansprechpartner für Kapellen.

 

mbeckerFrau Becker ist stv. sachkundige Bürgerin im Sozialausschuss, sowie Vorsitzende des Ortsverbandes Kapellen und der Frauen Union.

 

 

 

 

 

Müll537208 web R B by Dieter Schütz pixelio.deDie CDU Grevenbroich spricht sich im Wesentlichen für das von der Verwaltung erarbeitete Konzept zur Reduzierung von Verunreinigungen im Stadtgebiet Grevenbroich, welches am Mittwoch 19.09.2012 im Umweltausschuss beraten wird, aus.

Dies bedarf jedoch einiger Modifikationen:

Der Vorschlag der Stadt, Parkbänke zur Quelle für entstehenden Müll zu beseitigen ist abzulehnen. Parkbänke haben für die Bürger eine wesentliche Erholungsfunktion und sind Sammelpunkte für Kommunikation. Sie ergänzen die Verweilmöglichkeiten für Bürger und insbesondere Familien in der Natur und haben daher eine wichtige soziale Funktion.

Vielmehr muss die Stadt eine Vielzahl von Müllbehältern an markanten Stellen, sowohl in Parks, an Straßenrändern in und außerhalb der Ortsgebiete aufstellen. Insoweit sind die Vorschläge der Verwaltung in dem von ihm vorgestellten Konzept völlig unzureichend.

Auch sollen die derzeit aufgestellten Müllbehälter durch größer dimensionierte Abfallkörbe ergänzt werden. Insbesondere in den Innerorts Bereichen ist die Anzahl der Müllbehälter völlig unzureichend.

Dazu hat die CDU Fraktion schon am 14. Mai 2012 einen Antrag in den Rat der Stadt Grevenbroich eingebracht.

Dieser Antrag enthielt auch den Vorschlag aus der Bürgerschaft mit der EGN die Kehrzeiten zu koordinieren und zu den entsprechenden Zeiten Parkverbote einzurichten. Einem unerwünschten Schilderwald könnte durch dem Aufstellen mobiler Hinweisschilder entgegen gewirkt werden.

Soweit die Verwaltung einen vermehrten Personaleinsatz vorsieht, sollte dieser möglichst durch Umsetzung zur Vermeidung weitere Personalkosten realisiert werden.    

Mit allen Schulen sollen Kooperationsvereinbarungen geschlossen werden, die als Ziel die Erziehung von Kindern und Jugendlichen zu einem sozial verträglichen Verhalten im Zusammenhang mit der Müllvermeidung beinhalten.