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5 07, 2021

NGZ: CDU – Grevenbroich soll Modellkommune werden

2021-07-06T09:43:58+02:00Juli 5th, 2021|Aus der Fraktion|

Die Di­gi­ta­li­sie­rung der Rats­ar­beit geht der CDU in Gre­ven­broich nicht schnell ge­nug. Frak­ti­ons­chef Wolf­gang Kai­ser hat die Stadt jetzt da­zu auf­ge­for­dert, ei­ne Vor­rei­ter­rol­le zu über­neh­men. Gre­ven­broich soll sich für ein Mo­dell­pro­jekt des Lan­des Nord­rhein-West­fa­len be­wer­ben.

Nach der po­li­ti­schen Som­mer­pau­se will die schwarz-gel­be Ko­ali­ti­on im Land­tag den Weg für di­gi­ta­le Rats­sit­zun­gen eb­nen. In aus­ge­wähl­ten Kom­mu­nen sol­len Vi­deo­über­tra­gun­gen er­probt wer­den, die ent­we­der rein di­gi­tal oder hy­brid – al­so mit teil­wei­ser Prä­senz – ab­lau­fen.

Gre­ven­broich müs­se die Chan­ce er­grei­fen und sich für die­ses Mo­dell­pro­jekt be­wer­ben, meint CDU-Frak­ti­ons­vi­ze An­dré Dre­sen. Sein Ar­gu­ment: An­ge­sichts von Prä­senz­sit­zun­gen, die bis in den spä­ten Abend dau­ern, wer­de es im­mer schwie­ri­ger, „jun­ge Men­schen oder Er­wach­se­ne, An­ge­stell­te oder Selbst­stän­di­ge für ein po­li­ti­sches Amt zu be­geis­tern“.

Die Co­ro­na-Pan­de­mie ha­be ge­zeigt, wie wich­tig Vi­deo­kon­fe­ren­zen und di­gi­ta­le Tref­fen sein kön­nen. Da­bei sei deut­lich ge­wor­den, „dass die Di­gi­ta­li­sie­rung auch für die Kom­mu­nal­po­li­tik er­heb­li­che Chan­cen bie­tet“, meint die Land­tags­ab­ge­ord­ne­te Hei­ke Tro­les. Als Fa­mi­li­en- und Frau­en­po­li­ti­ke­rin sei ihr der Aus­bau di­gi­ta­ler Be­tei­li­gungs­for­ma­te ein wich­ti­ges An­lie­gen. „Denn zur bes­se­ren Ver­ein­bar­keit von Fa­mi­lie, Eh­ren­amt und Be­ruf gilt es die Chan­cen der di­gi­ta­len Ent­wick­lung zu nut­zen.“

Soll­te die Stadt in­ter­es­siert sein, müss­te sie sich be­ei­len und zu­sätz­lich ei­ne Por­ti­on Glück ha­ben. Groß dürf­ten die Chan­cen für Gre­ven­broich al­ler­dings nicht sein. Denn das Mo­dell­pro­jekt soll le­dig­lich in je drei kreis­frei­en Städ­ten, Krei­sen und kreis­an­ge­hö­ri­gen Kom­mu­nen um­ge­setzt wer­den.

Zu­dem soll ein fi­nan­zi­el­ler Ei­gen­an­teil ge­leis­tet wer­den. Am Geld schei­ter­te zu­letzt im März die­ses Jah­res die von der FDP-Frak­ti­on be­an­trag­te Live-Über­tra­gung von po­li­ti­schen Sit­zun­gen im In­ter­net. 15.000 Eu­ro sind der Stadt Gre­ven­broich zu teu­er. Al­ter­na­tiv will Bür­ger­meis­ter Klaus Krüt­zen (SPD) die Kos­ten für Au­dio-Streams er­mit­teln.

(Quelle: NGZ online)

15 06, 2021

NGZ: Stadt will über XXL-Baugebiet informieren

2021-06-15T16:53:23+02:00Juni 15th, 2021|Aus der Fraktion|

Auf Drän­gen der CDU soll es vor­aus­sicht­lich im Sep­tem­ber ei­nen In­fo-Abend zum „Gie­r­a­ther Weg“ ge­ben.

Auf Drän­gen der CDU wird die Stadt im Spät­som­mer ei­nen In­fo-Abend zum XXL-Bau­ge­biet am Gie­r­a­ther Weg ver­an­stal­ten. Nach der vor­lie­gen­den Rah­men­pla­nung sol­len an der Pe­ri­phe­rie bis zu 1500 Wohn­ein­hei­ten rea­li­siert wer­den. „Dort ent­steht ein neu­er Ort. Neu­kir­chen wür­de qua­si noch ein­mal hin­ter Or­ken ge­setzt“, ver­glich CDU-Frak­ti­ons­chef Wolf­gang Kai­ser. An­ge­sichts ei­ner solch mas­si­ven Be­bau­ung sei es an­ge­bracht, die Bür­ger so schnell wie mög­lich zu be­tei­li­gen, for­der­te er jetzt im Stadt­rat.

Bür­ger­meis­ter Klaus Krüt­zen gab sich al­ler­dings skep­tisch. Da es sich beim „Gie­r­a­ther Weg“ le­dig­lich um ei­ne Rah­men­pla­nung han­de­le, lie­ge noch kein be­last­ba­res Zah­len­ma­te­ri­al vor. Ei­nes der grö­ß­ten Pro­ble­me des Bau­ge­biets sieht der Ver­wal­tungs­chef in der Ver­kehrs­len­kung, die noch von ei­nem Ex­per­ten­bü­ro un­ter­sucht wer­den müs­se.

„Ich den­ke, dass die­ses Gut­ach­ten zum En­de des Jah­res vor­lie­gen wird – dann ha­ben wir ers­te Fak­ten vor­lie­gen, mit de­nen wir vor die Men­schen tre­ten kön­nen“, be­ton­te Krüt­zen. Die Stadt müs­se Ant­wor­ten auf die Fra­gen der Bür­ger lie­fern, sonst dro­he ei­ne sol­che In­for­ma­ti­ons­ver­an­stal­tung zu schei­tern. Krüt­zen bat den Rat vor die­sem Hin­ter­grund „um ein biss­chen Zeit“.

Auch die Uni­on sei für fun­dier­te In­hal­te, mein­te Wolf­gang Kai­ser. Al­ler­dings sei es wich­tig, die Bür­ger „früh­zei­tig ab­zu­ho­len und mit­zu­neh­men“, ih­nen die Kon­zept­pla­nung vor­zu­stel­len, auch wenn noch kei­ne Dis­kus­si­on über In­hal­te mög­lich sei. „Lie­ber ei­ne Bür­ger­ver­samm­lung zu viel als ei­ne zu we­nig.“

SPD-Frak­ti­ons­vor­sit­zen­der Da­ni­el Rin­kert ap­pel­lier­te an den Rat, der Stadt­ver­wal­tung noch et­was Zeit zu ge­ben. Vor der Som­mer­pau­se wer­de ein sol­cher In­fo-Abend nicht mehr ge­lin­gen, im Au­gust oder Sep­tem­ber schon eher. „Das hal­te ich für schwie­rig, denn ich ken­ne die Dy­na­mik, die sich bei sol­chen Ver­an­stal­tun­gen ent­wi­ckelt“, ent­geg­ne­te Klaus Krüt­zen, der aber vor­schlug, den Sep­tem­ber in den Blick zu neh­men, „um nach Or­ken zu ge­hen“.

Der Rat hat­te sich zu­vor – bei Ent­hal­tung der CDU – für den Rah­men­plan des städ­te­bau­li­chen Ent­wick­lungs­pro­jekts aus­ge­spro­chen. Das ge­plan­te Wohn­ge­biet am Gie­r­a­ther Weg war erst­mals im Mai den Mit­glie­dern des Pla­nungs­aus­schus­ses vor­ge­stellt wor­den. Mit ei­nem Blick auf die gro­ße Sied­lung mit der da­zu ge­hö­ren­den In­fra­struk­tur warn­te Mar­ti­na Su­er­mann (Mein Gre­ven­broich) vor ei­nem „Do­nut-Ef­fekt“, der da­zu füh­ren kön­ne, dass um­lie­gen­den Or­te – ins­be­son­de­re die In­nen­stadt – aus­zu­blu­ten dro­hen.

Ein gu­tes Bau­land­ma­nage­ment sei wich­tig, be­ton­te Wolf­gang Kai­ser. „Wir dür­fen hin­ter­her nicht auf den Kos­ten für die Da­seins­vor­sor­ge sit­zen­blei­ben“, mein­te er mit Blick auf In­ves­ti­tio­nen, die et­wa für ei­ne Kin­der­ta­ges­stät­te und ei­ne Grund­schu­le ge­tä­tigt wer­den müss­ten. Die Grü­nen spra­chen sich für ei­ne nach­hal­ti­ge Quar­tiers­ent­wick­lung aus. „Wir un­ter­stüt­zen ei­ne er­geb­nis­of­fe­ne Rah­men­pla­nung“, sag­te Frak­ti­ons­chef Pe­ter Gehr­mann. „Das hei­ßt auch, dass es zum Schei­tern des Bau­ge­biets kom­men kann.“

(Quelle: NGZ online)

14 06, 2021

NGZ: Troles führt jetzt die CDU Stadtpartei

2021-06-15T16:53:53+02:00Juni 14th, 2021|Aus dem Stadtverband|

Mit ei­nem Er­geb­nis von 96 Pro­zent wur­de Hei­ke Tro­les am Sams­tag zur neu­en Vor­sit­zen­den des CDU-Stadt­ver­ban­des ge­wählt. Sie tritt die Nach­fol­ge von Wolf­gang Kai­ser an, der nach der Kom­mu­nal­wahl sei­nen Rück­tritt er­klärt hat­te.

Der Ver­an­stal­tungs­ort war un­ge­wöhn­lich, letzt­lich aber der Co­ro­na-Pan­de­mie ge­schul­det: Um aus­rei­chend Ab­stand hal­ten zu kön­nen, hat­te sich der CDU-Stadt­ver­band am Sams­tag zur Chef-Wahl im Schloss­sta­di­on ver­sam­melt. Bre­chend voll war es in der TuS-Are­na al­ler­dings nicht, nur 49 stimm­be­rech­tig­te Mit­glie­der hat­ten sich auf der Tri­bü­ne am Hy­brid­ra­sen ver­sam­melt. Un­ter de­nen herrsch­te aber weit­ge­hend Ei­nig­keit: 47 von ih­nen wähl­ten Hei­ke Tro­les zur neu­en Vor­sit­zen­den der Stadt­par­tei. Da­mit steht erst­mals ei­ne Frau an der Spit­ze der Gre­ven­broi­cher CDU. Tro­les war die ein­zi­ge Kan­di­da­tin, die sich für das Amt be­wor­ben hat­te.

Die ge­bür­ti­ge Frim­mers­dor­fe­rin tritt da­mit die Nach­fol­ge von Wolf­gang Kai­ser an, der sechs Jah­re den Stadt­ver­band lei­te­te. Schon am Mor­gen nach der ver­lo­re­nen Kom­mu­nal­wahl 2020 hat­te der Neu­kir­che­ner an­ge­kün­digt, nicht mehr für den Pos­ten kan­di­die­ren zu wol­len. „Das ge­hört da­zu, wenn man ganz vor­ne steht“, sag­te Kai­ser, der aber wei­ter­hin Frak­ti­ons­chef bleibt. Am Kan­di­da­ten Mi­cha­el Heesch ha­be es ganz si­cher nicht ge­le­gen, dass „die Bür­ger­meis­ter­wahl in die Ho­se ging“, be­ton­te der schei­den­de Vor­sit­zen­de. Viel­mehr sei ein Grund dar­in zu fin­den, dass die CDU auf den „klas­si­schen Wahl­kampf“ ge­setzt und die So­zia­len Me­di­en ver­nach­läs­sigt ha­be – das sei ein Feh­ler ge­we­sen. Denn Klaus Krüt­zen („Ein ver­dammt schwe­rer Ge­gen­kan­di­dat“) ha­be die­se bes­tens be­dient – und in Pan­de­mie­zei­ten von sei­nem Amts­bo­nus pro­fi­tie­ren kön­nen.

Un­ter dem Strich ha­be es die Uni­on nicht ge­schafft, ih­re The­men in­halt­lich und ih­re Kan­di­da­ten als „Küm­me­rer vor Ort“ beim Wäh­ler zu plat­zie­ren, bi­lan­zier­te Hei­ke Tro­les. Ih­re Marsch­rich­tung als neue Vor­sit­zen­de: Sie will die Par­tei in die La­ge ver­set­zen, wie­der Wah­len ge­win­nen zu kön­nen. „Da­für müs­sen wir den Bür­gern un­se­re Po­li­tik er­klä­ren, po­li­ti­sche Sach­ver­hal­te – auch wenn sie kom­pli­ziert er­schei­nen – den Leu­ten na­he brin­gen“, ap­pel­lier­te sie an die Zu­hö­rer, zu de­nen auch der Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Her­mann Grö­he und Land­rat Hans-Jür­gen Pe­trausch­ke ge­hör­ten.

Nä­her ran an die Gre­ven­broi­cher, und sich bloß nicht weg­du­cken – das ist es, was Hei­ke Tro­les am Sams­tag von den Uni­ons­mit­glie­dern ein­for­der­te. „Für uns gilt es, die The­men, die den Bür­gern vor Ort un­ter den Fin­ger­nä­geln bren­nen, auf­zu­neh­men und zu be­ackern“, be­ton­te sie. Gleich­zei­tig müss­ten aber auch Par­tei­mit­glie­der bes­ser in­for­miert und in­te­griert wer­den, um the­men­spe­zi­fisch ih­re Fach­kom­pe­tenz ein­brin­gen zu kön­nen. „Die­se müs­sen wir nut­zen, um die CDU in­ter­es­sant für den not­wen­di­gen Nach­wuchs zu ma­chen“, sag­te Tro­les. Sin­ken­de Mit­glie­der­zah­len, zu we­nig Frau­en in der Par­tei, ein ho­her Al­ters­durch­schnitt – das sei­en Her­aus­for­de­run­gen, de­nen es sich zu stel­len gel­te.

Durch die Tren­nung von Par­tei- und Frak­ti­ons­vor­sitz kön­ne die Schlag­kraft für an­ste­hen­de Auf­ga­ben er­höht wer­den, be­ton­te Hei­ke Tro­les. In ih­rem Blick­punkt ste­hen nun vor al­lem die Bun­des­tags­wahl im Sep­tem­ber und die Land­tags­wahl im Mai nächs­ten Jah­res, die es zu ge­win­nen gel­te. Bei letz­te­rer will sie er­neut an­tre­ten – und ge­nie­ßt da­bei die Un­ter­stüt­zung der Gre­ven­broi­cher Par­tei­mit­glie­der. Denn die be­schlos­sen am Sams­tag, dem Kreis­ver­band Hei­ke Tro­les als Kan­di­da­tin zu emp­feh­len.

Seit der Kom­mu­nal­wahl sitzt die CDU im Rat in der „Op­po­si­ti­on“. Aus die­ser Po­si­ti­on her­aus müs­se Kraft ge­schöpft wer­den. „Wir müs­sen nur ei­nen gu­ten Job ma­chen, dann kommt man an uns nicht vor­bei. Gre­ven­broich braucht ei­ne star­ke CDU, als Par­tei und Frak­ti­on, das ist mei­ne ab­so­lu­te Über­zeu­gung“, be­ton­te Hei­ke Tro­les.

Ge­kämpft wer­den soll jetzt ins­be­son­de­re für das Kran­ken­haus in Gre­ven­broich. „Ich ha­be bei die­sem The­ma ein Grum­meln im Bauch“, sag­te Wolf­gang Kai­ser mit Blick auf die un­si­che­re Zu­kunft des „Eli­sa­beth“. Die Uni­on wer­de sich da­für ein­set­zen, dass das Kran­ken­haus „in ir­gend­ei­ner Form er­hal­ten bleibt“. Es sei wich­tig, dass der Stand­ort Gre­ven­broich nicht auf­ge­ge­ben wer­de.

Was den Ver­samm­lungs­ort be­trifft: Das Schloss­sta­di­on sei die ein­zi­ge Sport­an­la­ge im ge­sam­ten Rhein-Kreis Neuss, die ei­ne über­dach­te Tri­bü­ne ha­be, be­ton­te Hei­ke Tro­les und mein­te: „Die­ses Po­ten­zi­al gilt es mei­ner Mei­nung nach wei­ter zu ent­wi­ckeln.“

(Quelle: NGZ online)

11 06, 2021

Heike Troles MdL: Gemeinsame Abschlussfeier wieder möglich

2021-06-15T14:05:12+02:00Juni 11th, 2021|Aus dem Stadtverband|

Gute Nachrichten für alle Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Eltern. Zum Abschluss dieses Schuljahres sind in Nordrhein-Westfalen Abschlussfeiern in der Schule wieder erlaubt. Die neuen Regeln zum Infektionsschutz ermöglichen es, dass Veranstaltungen zur Zeugnisübergabe für Abschlussjahrgänge sowie Abschiedsfeiern für Grundschülerinnen und Grundschüler stattfinden können. Dazu erklärt Heike Troles, CDU-Landtagsabgeordnete und Mitglied im Ausschuss für Schule und Bildung:
„Am Ende einer Schullaufbahn oder vor dem Wechsel auf die weiterführende Schule das eigene Zeugnis überreicht zu bekommen, ist einer der ganz besonderen Momente für junge Menschen. Nach vielen Monaten der Einschränkungen halte ich es für wichtig, dass Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrkräften ein doch sehr außergewöhnliches Schuljahr gemeinsam abschließen können. Es freut mich dabei insbesondere für Familien, dass auch Eltern an allen Veranstaltungen teilnehmen können.“
Die jeweilige Ausgestaltung der Abschlussfeier richtet sich nach der Inzidenzstufe im Kreis oder der kreisfreien Stadt. Bei einer stabilen 7-Tages-Inzidenz bis zu 35 und niedriger sind in geschlossenen Räumen sogar bis zu 1.000 Personen zulässig. Das Tragen von Masken, die Einhaltung von Mindestabständen sowie die Vorlage eines negativen Corona-Testergebnisses bleiben allerdings Voraussetzung.

7 06, 2021

NGZ: CDU will grüne Schneise am Tor zur City

2021-06-08T13:10:08+02:00Juni 7th, 2021|Aus der Fraktion|

Auf die­ser Flä­che könn­ten neue Stell­plät­ze ent­ste­hen. Die CDU spricht sich ge­gen Asphalt und für mehr Grün aus.

Christ­de­mo­kra­ten leh­nen Park­platz an Al­ter Mol­ke­rei ab. Statt­des­sen sol­len Bäu­me ge­pflanzt wer­den.

Die Grün­flä­che an der Al­ten Mol­ke­rei darf nicht für den Bau von Park­plät­zen ge­op­fert wer­den. Das for­dert die CDU in ei­nem ak­tu­el­len An­trag für den Stadt­rat. Frak­ti­ons­chef Wolf­gang Kai­ser hat die Ver­wal­tung da­zu auf­ge­ru­fen, das zwi­schen der Montz- und der Berg­hei­mer Stra­ße lie­gen­de Are­al mit zu­sätz­li­chen Bäu­men und Sträu­chern aus­zu­stat­ten – es soll auf­ge­wer­tet wer­den. Ge­mein­sam mit der ge­gen­über lie­gen­den Grün­flä­che soll es ein „grü­nes Tor“ am Ein­gang zur In­nen­stadt bil­den.

Hin­ter­grund für die CDU-In­itia­ti­ve ist ein An­trag, den die Frak­ti­on Mein Gre­ven­broich be­reits im Früh­jahr im Rat­haus ein­ge­reicht hat­te. An­ge­sichts des Park­drucks, der mit dem Um­bau des Bahn­hofs­vier­tels ent­steht, hat­te Vor­sit­zen­de Mar­ti­na Su­er­mann vor­ge­schla­gen, zu­sätz­li­che Stell­flä­chen na­he der Al­ten Mol­ke­rei ein­zu­rich­ten.

„Nicht mit uns“, sagt jetzt Wolf­gang Kai­ser. Denn die­ses klei­ne Ge­län­de sei zu wert­voll, „es wä­re ei­ne Schan­de, wenn dort Au­tos ge­parkt wür­den“. Schlie­ß­lich lie­ge das Are­al di­rekt hin­ter dem Els­bach­tun­nel, dem Ein­falls­tor zur In­nen­stadt, und prä­ge ei­ne der zen­tra­len Kreu­zun­gen in Gre­ven­broich. „Ei­ne solch mar­kan­te Stel­le darf nicht asphal­tiert und zum Park­platz um­ge­baut wer­den“, warnt Kai­ser.

Nach Vor­stel­lun­gen der Uni­on soll­te das Are­al mit wei­te­ren Pflan­zen aus­ge­stat­tet wer­den, eben­so wie die klei­ne Grün­flä­che auf der ge­gen­über­lie­gen­den Stra­ßen­sei­te, an der Ecke Montz-/Ka­plan-Hahn-Stra­ße. „Das hät­te den Vor­teil, dass Au­to­fah­rer wie durch ei­ne grü­ne Schnei­se in un­ser Zen­trum fah­ren könn­ten, in die Stadt der Lan­des­gar­ten­schau 1995“, be­rich­tet der Frak­ti­ons­chef. Nicht zu­letzt sei­en sol­che Flä­chen auch in Zei­ten des Kli­ma­wan­dels von gro­ßer Be­deu­tung.

Die bei­den klei­nen Grün­flä­chen dürf­ten nach An­sicht der CDU nicht se­pa­rat be­trach­tet wer­den, es müs­se das „gro­ße Gan­ze“ ge­se­hen wer­den. „Sie sind Teil des ,grü­nen Ban­des’, das sich ent­lang der Erft durch un­se­re In­nen­stadt zieht“, sagt Wolf­gang Kai­ser. Die­ses gel­te es zu stär­ken – und nicht für ei­ni­ge we­ni­ge Park­plät­ze zu ver­schwen­den. Die Uni­on sieht sich bei die­ser For­de­rung nicht weit von der SPD ent­fernt, die das „blaue Band’ der Erft er­leb­ba­rer für die Gre­ven­broi­cher ge­stal­ten möch­te.

„So ge­se­hen, sind die bei­den Grün­flä­chen na­he des Els­bach­tun­nels ein Teil der grü­nen Ach­se, die sich vom Al­ten Schloss bis hin in den Stadt­park und dar­über hin­aus er­streckt“, be­tont CDU-Frak­ti­ons­vor­sit­zen­der Wolf­gang Kai­ser und macht deut­lich: „Die­ses Band darf nicht un­ter­bro­chen und erst recht nicht für den Bau von Park­plät­zen ge­nutzt wer­den.“ Zwar sei die CDU auch in der Ver­gan­gen­heit schon von An­lie­gern da­zu auf­ge­for­dert wor­den, sich an die­ser Stel­le für Stell­flä­chen ein­zu­set­zen – doch: „Das ist von uns im­mer ab­ge­lehnt wor­den, weil wir die Flä­che für zu wert­voll hal­ten.“

Die Christ­de­mo­kra­ten for­dern von der Stadt ein Kon­zept für die Grün­flä­che na­he der Al­ten Mol­ke­rei. Da­bei sol­len aus­schlie­ß­lich öko­lo­gi­sche Ge­sichts­punk­te be­rück­sich­tigt wer­den.

(Quelle: NGZ online)

21 05, 2021

Heike Troles MdL: Zusätzliche Landesmittel für den Erhalt vitaler Innenstädte

2021-05-25T12:48:48+02:00Mai 21st, 2021|Aus dem Stadtverband|

Innenstadt als Innovations- und Erlebnisraum kann Leerstand bekämpfen

Die Corona-Krise hat den Einzelhandel in NRW und damit auch die Innenstädte bei uns vor Ort schwer getroffen. Warnend spricht der Handelsverband sogar von einer Pleitewelle und einer Verödung der Innenstädte, denen die NRW-Koalition aus CDU und FDP jedoch mit aller Kraft entgegenwirken will. Aus diesem Grund wurde in dieser Woche ein weiterer Antrag ins Plenum eingebracht, der die Innenstädte weiter stärken soll.

Wir wollen damit die Innenstädte dabei unterstützen, zu Erlebnis- und Innovationsräumen zu werden. Welches Potential in unseren Innenstädten steckt zeigt sich allein schon daran, mit welcher Begeisterung die Bürgerinnen und Bürger die Öffnungsschritte des Einzelhandels und der Gastronomie herbeisehnen. Klar ist aber auch, dass die Innenstädte der Zukunft weit mehr sein müssen als Shopping-Angebote unter freiem Himmel. Deshalb unterstützen wir mit Nachdruck das Zehn-Millionen-Euro-Programm der Landesregierung für die Erforschung eines „Innovationsraum Innenstadt“.

Ein weiterer dringender Grund zum Weiterdenken von Innenstädten ist der in Teilen massive Leerstand. Als Land werden wir hier systematisch anpacken und Leerstände mit digitaler Hilfe bekämpfen. Eine landesweite Datenbank für freie Handelsflächen ist dafür ein wichtiger erster Schritt. Das große Ziel aber ist es, Innenstädte zu Innovations- und Erlebnisorten zu machen, die sich durch kreative Mischkonzepte aus Wohnangeboten, Arbeitsplätzen bis hin zur Kunst, Kultur und Gastronomie auszeichnen.

19 05, 2021

NGZ: Interview mit Heike Troles MdL über die Modernisierung der Alten Feuerwache

2021-05-19T13:49:16+02:00Mai 19th, 2021|Aus der Fraktion|

Die Ju­gend­hil­fe­aus­schussvor­sit­zen­de über die Mo­der­ni­sie­rung der Al­ten Feu­er­wa­che.

Frau Tro­les, die Al­te Feu­er­wa­che soll mo­der­ni­siert wer­den. Was hal­ten Sie als Vor­sit­zen­de des Ju­gend­hil­fe­aus­schus­ses von dem Pro­jekt?
HEI­KE TRO­LES: Ei­ne tol­le Sa­che. Vor al­lem auch, weil der gro­ße Saal er­neu­ert wer­den soll. Da­mit kann er künf­tig viel­fäl­ti­ger ge­nutzt wer­den.

Wo­für zum Bei­spiel?

TRO­LES:  Für kul­tu­rel­le Ver­an­stal­tun­gen et­wa, aber auch als Lern­zen­trum für jun­ge Leu­te. Da Tech­nik und Akus­tik ver­bes­sert wer­den sol­len, wird er sich zu­dem für Emp­fän­ge, Netz­werk­tref­fen und an­de­re Events eig­nen. Ich glau­be, das wird ei­ne Be­rei­che­rung, von der vie­le Gre­ven­broi­cher pro­fi­tie­ren kön­nen, zu­mal es in der Grö­ßen­ord­nung bis 500 Per­so­nen kaum ver­gleich­ba­re Sä­le in un­se­rer Stadt gibt.

Müs­sen denn die ge­plan­ten bau­li­chen Ver­än­de­run­gen sein?

TRO­LES: Auf je­den Fall, wenn Sie auf die bo­den­tie­fen Fens­ter an­spie­len, die ein­ge­baut wer­den sol­len. Der Saal wird da­durch hel­ler, au­ßer­dem wird da­mit der Blick in den Ian-Ha­mil­ton-Fin­lay-Park er­öff­net. An­ders her­um kann je­der künf­tig von au­ßen schau­en, was drin­nen los ist. Das hal­te ich für wich­tig.

War­um?

TRO­LES: Die Feu­er­wa­che wird da­mit nie­der­schwel­li­ger. Vie­les spielt sich heu­te hin­ter di­ckem Mau­er­werk, hin­ter ver­schlos­se­nen Tü­ren ab. Ju­gend­li­che, die nicht Teil der „Com­mu­ni­ty“ sind, trau­en sich da­her viel­leicht nicht, die An­ge­bo­te der Al­ten Feu­er­wa­che in An­spruch zu neh­men. Öff­nen wir sie nach au­ßen hin, wird der Zu­gang er­leich­tert.

Ver­spre­chen Sie sich mehr Zu­lauf nach der Mo­der­ni­sie­rung?

TRO­LES: Auf je­den Fall. Ge­ra­de die Pan­de­mie hat ge­zeigt, dass sich jun­ge Leu­te nach Treff­punk­ten seh­nen, nach Or­ten, an de­nen sie in ge­schütz­ter At­mo­sphä­re zu­sam­men­kom­men kön­nen. Da­her muss die Al­te Feu­er­wa­che künf­tig noch mehr ein An­ker­punkt für Kin­der und Ju­gend­li­che sein. Da­für ist ei­ne Mo­der­ni­sie­rung er­for­der­lich.

Da ist man si­cher­lich schnell bei ei­ner Mil­li­on. Wer soll das be­zah­len?

TRO­LES: Es gibt vie­le För­der­pro­gram­me für sol­che Vor­ha­ben. Zum Bei­spiel „Zeit-Zeug­nis“ der Lan­des­re­gie­rung, das Gel­der für die Sa­nie­rung al­ter Ge­bäu­de in Aus­sicht stellt, um die­se für die Öf­fent­lich­keit prä­sen­ter zu ge­stal­ten. Um das Ak­qui­rie­ren der För­der­mit­tel soll sich künf­tig die ge­mein­nüt­zi­ge Kin­der- und Ju­gend­hil­fe GmbH küm­mern, für die wir im nächs­ten Ju­gend­hil­fe­aus­schuss den Grund­stein le­gen wer­den. In­ves­ti­tio­nen in un­se­re Ju­gend sind In­ves­ti­tio­nen in un­se­re Zu­kunft.

(Quelle: NGZ online)

29 04, 2021

Brieffreundschaftsaktion der Frauen Union Grevenbroich

2021-04-29T14:15:26+02:00April 29th, 2021|Aus dem Stadtverband|

Briefe schreiben und zeigen, dass jemand an einen denkt, das kann ein schönes Gefühl sein. Und wer weiß, vielleicht entsteht daraus ja wirklich eine Freundschaft. „Wir wollen es versuchen und den Senioren zeigen, dass sie nicht alleine sind. Denn vor allem ältere Menschen spüren in dieser Zeit der Pandemie die Einsamkeit. “ sagt die Vorsitzende der Frauen Union Grevenbroich Maria Becker.
In diesem Sinne übergab sie jetzt gemeinsam mit Ursula Kwasny und Christiane Pellico einen Brief mit vorbereitetem Steckbrief, den die Frauen Union Grevenbroich den Bewohnerinnen und Bewohnern der Seniorenhäuser zukommen lassen möchte. Die Steckbriefe sollen ausgefüllt und später wieder eingesammelt werden und damit passende Menschen gesucht werden, die den Bewohnern dann regelmäßig Briefe schreiben.
Den Anfang machte das Seniorenzentrum Albert-Schweitzer-Haus. Dem Einrichtungsleiter Herr Schimmelpfennig gefiel die Idee sehr gut und er wird die Botschaft an die Bewohnerinnen und Bewohner überbringen. „In normalen Zeiten habe ich hier immer viele Bewohner besucht, das ist im Moment leider nicht möglich und tut mir in der Seele weh“ sagt die stellvertretende Vorsitzende Ursula Kwasny. „Wir werden für alle Bewohner, die möchten, eine Brieffreundschaft finden, da bin ich mir sicher!“ sagt Christiane Pellico von der Frauen Union Grevenbroich.

27 04, 2021

Stellungnahme der CDU zur Namensstele auf dem Schmetterlingsfeld

2021-04-27T13:15:05+02:00April 27th, 2021|Aus der Fraktion|

Eines vorweg: Unser Mitgefühl ist all jenen Menschen, die solch schwere Schicksalsschläge wie den Verlust eines Kindes erleiden müssen, gewiss. Für die enorme Emotionalität bei einem solch schweren Thema haben wir als CDU vollstes Verständnis.

Ganz wichtig zu betonen ist, dass es der CDU Grevenbroich bei diesem Thema keineswegs um „politische Machtspielchen“ geht. Stattdessen sind betroffene Eltern auf unsere Fraktionsmitglieder zugekommen, die die Aufstellung dieser Namensstele als erhebliche emotionale Belastung empfinden, da ihr Schmetterlingskind noch keinen Namen erhalten hatte. So habe sich diesen Eltern der Gedanke aufgedrängt, als hätten sie etwas falsch gemacht – mit dem damit verbundenen enormen psychischen Druck.

Diesen betroffenen Eltern war die Anonymität des Schmetterlingsfeldes, also so wie es ursprünglich konzeptioniert und unter aktiver Beteiligung von Bürgern eingerichtet worden war, besonders wichtig. Die CDU möchte diese Eltern durch den Antrag unterstützen.

Erst durch das eigenmächtige Handeln der Verwaltung und das Aufstellen der Namensstele wurde das ursprünglich von den an der Einrichtung des Schmetterlingsfeldes beteiligten Bürgern befürwortete Konzept verändert. Wie sich zeigt, wäre eine Beratung im zuständigen Ausschuss absolut notwendig gewesen. Denn dann wäre schnell deutlich geworden, dass es sowohl den Bedarf für eine anonyme Bestattungsfläche als auch für eine mit Namensnennung gibt.

Die verwaltungsintern getroffene Entscheidung ohne Abwägung im Ausschuss hat nun leider zu der jetzigen Situation geführt. Durch unseren Antrag wollen wir eine Lösung erreichen, die allen ein Trauern nach ihren Wünschen ermöglicht.

Ihr Team der CDU Grevenbroich

Unseren Antrag finden Sie hier!