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7 06, 2021

NGZ: CDU will grüne Schneise am Tor zur City

2021-06-08T13:10:08+02:00Juni 7th, 2021|Aus der Fraktion|

Auf die­ser Flä­che könn­ten neue Stell­plät­ze ent­ste­hen. Die CDU spricht sich ge­gen Asphalt und für mehr Grün aus.

Christ­de­mo­kra­ten leh­nen Park­platz an Al­ter Mol­ke­rei ab. Statt­des­sen sol­len Bäu­me ge­pflanzt wer­den.

Die Grün­flä­che an der Al­ten Mol­ke­rei darf nicht für den Bau von Park­plät­zen ge­op­fert wer­den. Das for­dert die CDU in ei­nem ak­tu­el­len An­trag für den Stadt­rat. Frak­ti­ons­chef Wolf­gang Kai­ser hat die Ver­wal­tung da­zu auf­ge­ru­fen, das zwi­schen der Montz- und der Berg­hei­mer Stra­ße lie­gen­de Are­al mit zu­sätz­li­chen Bäu­men und Sträu­chern aus­zu­stat­ten – es soll auf­ge­wer­tet wer­den. Ge­mein­sam mit der ge­gen­über lie­gen­den Grün­flä­che soll es ein „grü­nes Tor“ am Ein­gang zur In­nen­stadt bil­den.

Hin­ter­grund für die CDU-In­itia­ti­ve ist ein An­trag, den die Frak­ti­on Mein Gre­ven­broich be­reits im Früh­jahr im Rat­haus ein­ge­reicht hat­te. An­ge­sichts des Park­drucks, der mit dem Um­bau des Bahn­hofs­vier­tels ent­steht, hat­te Vor­sit­zen­de Mar­ti­na Su­er­mann vor­ge­schla­gen, zu­sätz­li­che Stell­flä­chen na­he der Al­ten Mol­ke­rei ein­zu­rich­ten.

„Nicht mit uns“, sagt jetzt Wolf­gang Kai­ser. Denn die­ses klei­ne Ge­län­de sei zu wert­voll, „es wä­re ei­ne Schan­de, wenn dort Au­tos ge­parkt wür­den“. Schlie­ß­lich lie­ge das Are­al di­rekt hin­ter dem Els­bach­tun­nel, dem Ein­falls­tor zur In­nen­stadt, und prä­ge ei­ne der zen­tra­len Kreu­zun­gen in Gre­ven­broich. „Ei­ne solch mar­kan­te Stel­le darf nicht asphal­tiert und zum Park­platz um­ge­baut wer­den“, warnt Kai­ser.

Nach Vor­stel­lun­gen der Uni­on soll­te das Are­al mit wei­te­ren Pflan­zen aus­ge­stat­tet wer­den, eben­so wie die klei­ne Grün­flä­che auf der ge­gen­über­lie­gen­den Stra­ßen­sei­te, an der Ecke Montz-/Ka­plan-Hahn-Stra­ße. „Das hät­te den Vor­teil, dass Au­to­fah­rer wie durch ei­ne grü­ne Schnei­se in un­ser Zen­trum fah­ren könn­ten, in die Stadt der Lan­des­gar­ten­schau 1995“, be­rich­tet der Frak­ti­ons­chef. Nicht zu­letzt sei­en sol­che Flä­chen auch in Zei­ten des Kli­ma­wan­dels von gro­ßer Be­deu­tung.

Die bei­den klei­nen Grün­flä­chen dürf­ten nach An­sicht der CDU nicht se­pa­rat be­trach­tet wer­den, es müs­se das „gro­ße Gan­ze“ ge­se­hen wer­den. „Sie sind Teil des ,grü­nen Ban­des’, das sich ent­lang der Erft durch un­se­re In­nen­stadt zieht“, sagt Wolf­gang Kai­ser. Die­ses gel­te es zu stär­ken – und nicht für ei­ni­ge we­ni­ge Park­plät­ze zu ver­schwen­den. Die Uni­on sieht sich bei die­ser For­de­rung nicht weit von der SPD ent­fernt, die das „blaue Band’ der Erft er­leb­ba­rer für die Gre­ven­broi­cher ge­stal­ten möch­te.

„So ge­se­hen, sind die bei­den Grün­flä­chen na­he des Els­bach­tun­nels ein Teil der grü­nen Ach­se, die sich vom Al­ten Schloss bis hin in den Stadt­park und dar­über hin­aus er­streckt“, be­tont CDU-Frak­ti­ons­vor­sit­zen­der Wolf­gang Kai­ser und macht deut­lich: „Die­ses Band darf nicht un­ter­bro­chen und erst recht nicht für den Bau von Park­plät­zen ge­nutzt wer­den.“ Zwar sei die CDU auch in der Ver­gan­gen­heit schon von An­lie­gern da­zu auf­ge­for­dert wor­den, sich an die­ser Stel­le für Stell­flä­chen ein­zu­set­zen – doch: „Das ist von uns im­mer ab­ge­lehnt wor­den, weil wir die Flä­che für zu wert­voll hal­ten.“

Die Christ­de­mo­kra­ten for­dern von der Stadt ein Kon­zept für die Grün­flä­che na­he der Al­ten Mol­ke­rei. Da­bei sol­len aus­schlie­ß­lich öko­lo­gi­sche Ge­sichts­punk­te be­rück­sich­tigt wer­den.

(Quelle: NGZ online)

21 05, 2021

Heike Troles MdL: Zusätzliche Landesmittel für den Erhalt vitaler Innenstädte

2021-05-25T12:48:48+02:00Mai 21st, 2021|Aus dem Stadtverband|

Innenstadt als Innovations- und Erlebnisraum kann Leerstand bekämpfen

Die Corona-Krise hat den Einzelhandel in NRW und damit auch die Innenstädte bei uns vor Ort schwer getroffen. Warnend spricht der Handelsverband sogar von einer Pleitewelle und einer Verödung der Innenstädte, denen die NRW-Koalition aus CDU und FDP jedoch mit aller Kraft entgegenwirken will. Aus diesem Grund wurde in dieser Woche ein weiterer Antrag ins Plenum eingebracht, der die Innenstädte weiter stärken soll.

Wir wollen damit die Innenstädte dabei unterstützen, zu Erlebnis- und Innovationsräumen zu werden. Welches Potential in unseren Innenstädten steckt zeigt sich allein schon daran, mit welcher Begeisterung die Bürgerinnen und Bürger die Öffnungsschritte des Einzelhandels und der Gastronomie herbeisehnen. Klar ist aber auch, dass die Innenstädte der Zukunft weit mehr sein müssen als Shopping-Angebote unter freiem Himmel. Deshalb unterstützen wir mit Nachdruck das Zehn-Millionen-Euro-Programm der Landesregierung für die Erforschung eines „Innovationsraum Innenstadt“.

Ein weiterer dringender Grund zum Weiterdenken von Innenstädten ist der in Teilen massive Leerstand. Als Land werden wir hier systematisch anpacken und Leerstände mit digitaler Hilfe bekämpfen. Eine landesweite Datenbank für freie Handelsflächen ist dafür ein wichtiger erster Schritt. Das große Ziel aber ist es, Innenstädte zu Innovations- und Erlebnisorten zu machen, die sich durch kreative Mischkonzepte aus Wohnangeboten, Arbeitsplätzen bis hin zur Kunst, Kultur und Gastronomie auszeichnen.

19 05, 2021

NGZ: Interview mit Heike Troles MdL über die Modernisierung der Alten Feuerwache

2021-05-19T13:49:16+02:00Mai 19th, 2021|Aus der Fraktion|

Die Ju­gend­hil­fe­aus­schussvor­sit­zen­de über die Mo­der­ni­sie­rung der Al­ten Feu­er­wa­che.

Frau Tro­les, die Al­te Feu­er­wa­che soll mo­der­ni­siert wer­den. Was hal­ten Sie als Vor­sit­zen­de des Ju­gend­hil­fe­aus­schus­ses von dem Pro­jekt?
HEI­KE TRO­LES: Ei­ne tol­le Sa­che. Vor al­lem auch, weil der gro­ße Saal er­neu­ert wer­den soll. Da­mit kann er künf­tig viel­fäl­ti­ger ge­nutzt wer­den.

Wo­für zum Bei­spiel?

TRO­LES:  Für kul­tu­rel­le Ver­an­stal­tun­gen et­wa, aber auch als Lern­zen­trum für jun­ge Leu­te. Da Tech­nik und Akus­tik ver­bes­sert wer­den sol­len, wird er sich zu­dem für Emp­fän­ge, Netz­werk­tref­fen und an­de­re Events eig­nen. Ich glau­be, das wird ei­ne Be­rei­che­rung, von der vie­le Gre­ven­broi­cher pro­fi­tie­ren kön­nen, zu­mal es in der Grö­ßen­ord­nung bis 500 Per­so­nen kaum ver­gleich­ba­re Sä­le in un­se­rer Stadt gibt.

Müs­sen denn die ge­plan­ten bau­li­chen Ver­än­de­run­gen sein?

TRO­LES: Auf je­den Fall, wenn Sie auf die bo­den­tie­fen Fens­ter an­spie­len, die ein­ge­baut wer­den sol­len. Der Saal wird da­durch hel­ler, au­ßer­dem wird da­mit der Blick in den Ian-Ha­mil­ton-Fin­lay-Park er­öff­net. An­ders her­um kann je­der künf­tig von au­ßen schau­en, was drin­nen los ist. Das hal­te ich für wich­tig.

War­um?

TRO­LES: Die Feu­er­wa­che wird da­mit nie­der­schwel­li­ger. Vie­les spielt sich heu­te hin­ter di­ckem Mau­er­werk, hin­ter ver­schlos­se­nen Tü­ren ab. Ju­gend­li­che, die nicht Teil der „Com­mu­ni­ty“ sind, trau­en sich da­her viel­leicht nicht, die An­ge­bo­te der Al­ten Feu­er­wa­che in An­spruch zu neh­men. Öff­nen wir sie nach au­ßen hin, wird der Zu­gang er­leich­tert.

Ver­spre­chen Sie sich mehr Zu­lauf nach der Mo­der­ni­sie­rung?

TRO­LES: Auf je­den Fall. Ge­ra­de die Pan­de­mie hat ge­zeigt, dass sich jun­ge Leu­te nach Treff­punk­ten seh­nen, nach Or­ten, an de­nen sie in ge­schütz­ter At­mo­sphä­re zu­sam­men­kom­men kön­nen. Da­her muss die Al­te Feu­er­wa­che künf­tig noch mehr ein An­ker­punkt für Kin­der und Ju­gend­li­che sein. Da­für ist ei­ne Mo­der­ni­sie­rung er­for­der­lich.

Da ist man si­cher­lich schnell bei ei­ner Mil­li­on. Wer soll das be­zah­len?

TRO­LES: Es gibt vie­le För­der­pro­gram­me für sol­che Vor­ha­ben. Zum Bei­spiel „Zeit-Zeug­nis“ der Lan­des­re­gie­rung, das Gel­der für die Sa­nie­rung al­ter Ge­bäu­de in Aus­sicht stellt, um die­se für die Öf­fent­lich­keit prä­sen­ter zu ge­stal­ten. Um das Ak­qui­rie­ren der För­der­mit­tel soll sich künf­tig die ge­mein­nüt­zi­ge Kin­der- und Ju­gend­hil­fe GmbH küm­mern, für die wir im nächs­ten Ju­gend­hil­fe­aus­schuss den Grund­stein le­gen wer­den. In­ves­ti­tio­nen in un­se­re Ju­gend sind In­ves­ti­tio­nen in un­se­re Zu­kunft.

(Quelle: NGZ online)

29 04, 2021

Brieffreundschaftsaktion der Frauen Union Grevenbroich

2021-04-29T14:15:26+02:00April 29th, 2021|Aus dem Stadtverband|

Briefe schreiben und zeigen, dass jemand an einen denkt, das kann ein schönes Gefühl sein. Und wer weiß, vielleicht entsteht daraus ja wirklich eine Freundschaft. „Wir wollen es versuchen und den Senioren zeigen, dass sie nicht alleine sind. Denn vor allem ältere Menschen spüren in dieser Zeit der Pandemie die Einsamkeit. “ sagt die Vorsitzende der Frauen Union Grevenbroich Maria Becker.
In diesem Sinne übergab sie jetzt gemeinsam mit Ursula Kwasny und Christiane Pellico einen Brief mit vorbereitetem Steckbrief, den die Frauen Union Grevenbroich den Bewohnerinnen und Bewohnern der Seniorenhäuser zukommen lassen möchte. Die Steckbriefe sollen ausgefüllt und später wieder eingesammelt werden und damit passende Menschen gesucht werden, die den Bewohnern dann regelmäßig Briefe schreiben.
Den Anfang machte das Seniorenzentrum Albert-Schweitzer-Haus. Dem Einrichtungsleiter Herr Schimmelpfennig gefiel die Idee sehr gut und er wird die Botschaft an die Bewohnerinnen und Bewohner überbringen. „In normalen Zeiten habe ich hier immer viele Bewohner besucht, das ist im Moment leider nicht möglich und tut mir in der Seele weh“ sagt die stellvertretende Vorsitzende Ursula Kwasny. „Wir werden für alle Bewohner, die möchten, eine Brieffreundschaft finden, da bin ich mir sicher!“ sagt Christiane Pellico von der Frauen Union Grevenbroich.

27 04, 2021

Stellungnahme der CDU zur Namensstele auf dem Schmetterlingsfeld

2021-04-27T13:15:05+02:00April 27th, 2021|Aus der Fraktion|

Eines vorweg: Unser Mitgefühl ist all jenen Menschen, die solch schwere Schicksalsschläge wie den Verlust eines Kindes erleiden müssen, gewiss. Für die enorme Emotionalität bei einem solch schweren Thema haben wir als CDU vollstes Verständnis.

Ganz wichtig zu betonen ist, dass es der CDU Grevenbroich bei diesem Thema keineswegs um „politische Machtspielchen“ geht. Stattdessen sind betroffene Eltern auf unsere Fraktionsmitglieder zugekommen, die die Aufstellung dieser Namensstele als erhebliche emotionale Belastung empfinden, da ihr Schmetterlingskind noch keinen Namen erhalten hatte. So habe sich diesen Eltern der Gedanke aufgedrängt, als hätten sie etwas falsch gemacht – mit dem damit verbundenen enormen psychischen Druck.

Diesen betroffenen Eltern war die Anonymität des Schmetterlingsfeldes, also so wie es ursprünglich konzeptioniert und unter aktiver Beteiligung von Bürgern eingerichtet worden war, besonders wichtig. Die CDU möchte diese Eltern durch den Antrag unterstützen.

Erst durch das eigenmächtige Handeln der Verwaltung und das Aufstellen der Namensstele wurde das ursprünglich von den an der Einrichtung des Schmetterlingsfeldes beteiligten Bürgern befürwortete Konzept verändert. Wie sich zeigt, wäre eine Beratung im zuständigen Ausschuss absolut notwendig gewesen. Denn dann wäre schnell deutlich geworden, dass es sowohl den Bedarf für eine anonyme Bestattungsfläche als auch für eine mit Namensnennung gibt.

Die verwaltungsintern getroffene Entscheidung ohne Abwägung im Ausschuss hat nun leider zu der jetzigen Situation geführt. Durch unseren Antrag wollen wir eine Lösung erreichen, die allen ein Trauern nach ihren Wünschen ermöglicht.

Ihr Team der CDU Grevenbroich

Unseren Antrag finden Sie hier!

26 04, 2021

Hermann Gröhe für Bundestagswahl aufgestellt

2021-04-26T12:37:41+02:00April 26th, 2021|Aus dem Stadtverband|

Erstmals Kandidatenkür durch Video-Versammlungen

Hermann Gröhe tritt erneut für die CDU bei der Bundestagswahl an. „Ich freue mich sehr über die breite Zustimmung. Das gibt viel Rückenwind für den kommenden Wahlkampf“ freut sich Hermann Gröhe. Mit eindeutigen Ergebnissen statteten die CDU Mitglieder aus den beiden Wahlkreisen die erfahrenen und bewährten Bundestagsabgeordneten aus. Hermann Gröhe wurde erneut für die Kandidatur im Bundestagswahlkreis 108 – Neuss I aufgestellt. Für ihn votierten 82 (89,9%) Vertreter aus seinem Wahlkreis, zu dem die Städte Dormagen, Grevenbroich und Neuss sowie die Gemeinde Rommerskirchen zählen. Seit 1994 ist er Abgeordneter im Deutschen Bundestag, seit 2005 jeweils als direkt gewählter Abgeordneter dieses Wahlkreises.

„Wir stehen vor gewaltigen Aufgaben, nicht nur wegen der Pandemie. Wir müssen nun klar machen, dass wir die besten Ideen und Konzepte für den Strukturwandel haben, Klimaschutz und Wertschöpfung gleichzeitig können und den gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Pandemiefolgen begegnen. Der Wahlkampf wird kurz und intensiv werden. “ fasst Kreisvorsitzender Lutz Lienenkämper zusammen. Neben der Aufstellung in den beiden Wahlkreisen wurden auch die sieben Vertreter bestimmt, die den Kreisverband der CDU im Rhein-Kreis Neuss bei der Aufstellung der Landesliste vertreten werden. Gewählt wurden neben Hermann Gröhe Ansgar Heveling, Lutz Lienenkämper MdL, Barbara Brand, Dr. Jörg Geerlings MdL, Sven Ladeck und Heike Troles MdL.

Erstmals führte die CDU die Aufstellungsversammlung im Rahmen von Videokonferenzen durch. Zunächst wurden morgens die Formalien abgestimmt und die Kandidatenvorschläge aufgenommen und den Kandidaten Gelegenheit zur Vorstellung von Person und Programm gegeben. Die eigentliche Abstimmung, so sieht es der Gesetzgeber vor, musste dann analog erfolgen. Dazu wurden die Delegierten am Nachmittag dezentral in Wahllokale gebeten, die mehrere Stunden geöffnet waren. Hier konnte die Wahl unter Wahrung der Abstands- und Hygieneregeln sicher absolviert werden. Nach der zentralen Auszählung in Neuss durch die gewählten Stimmzähler wurden dann um 19 Uhr –wiederum in einer Videokonferenz – die Ergebnisse bekannt gegeben und die amtliche Niederschrift durch die Versammlung genehmigt.

15 04, 2021

Heike Troles MdL: Bildung und Betreuung an erster Stelle

2021-04-15T12:48:25+02:00April 15th, 2021|Aus dem Stadtverband|

Bildung und Betreuung an erster Stelle

Seit über einem Jahr wirkt sich die Corona-Pandemie auf das Leben der Kinder und Jugendlichen aus. Am stärksten betroffen ist dabei die Unbeschwertheit im jungen Alter, die durch Infektionsschutzmaßnahmen in Teilen stark eingeschränkt wird. Deshalb ist es aus Sicht der CDU-Landtagsabgeordneten und Vorsitzenden des Jugendhilfeausschusses in Grevenbroich Heike Troles alternativlos, dass die Bedürfnisse, Sorgen und Interessen von Kindern, Jugendlichen und Familien in der Pandemie besonders in den Fokus genommen werden:
„Wir erleben seit Beginn der Pandemie, dass Kinder und Jugendliche besonders große Einschränkungen auf sich nehmen. Bildung, Betreuung und Sozialentwicklung mussten sich kurzerhand an die pandemischen Gegebenheiten anpassen. In zahlreichen Gesprächen mit Eltern wurde daher deutlich, dass bei politischen Entscheidungen sichere und verlässliche Perspektiven Priorität haben sollen. Damit das erreicht wird, hat die Landesregierung im Bereich Schule entschieden, dass diese zuletzt geschlossen und zuerst geöffnet werden. Im Bereich der Kinderbetreuung wurden jetzt mit Verfügbarkeit einer ausreichenden Anzahl an Tests die Weichen gestellt, um den Gesundheitsschutz so zu gestalten, dass Betreuungsangebote zuverlässig und in steigendem Umfang genutzt werden können.“
Allen Kindern und Beschäftigten in der Kindertagesbetreuung sowie Kindertagespflegepersonen werden seit dem 12. April 2021 landesseitig Selbsttests zur Verfügung gestellt. Vorgesehen sind zwei Selbsttests pro Person und Woche sowohl für die Beschäftigten als auch für die Kinder. Hinzu kommt, dass sich die Landesregierung erfolgreich auf Bundesebene für einen früheres Impfangebot für Beschäftigte in der Kinderbetreuung eingesetzt hat.
„Langfristige Perspektiven schaffen Vertrauen. Und genau das brauchen Familien in der jetzigen Situation. Mit zusätzlichen 64 Millionen Euro für Corona-Selbsttests stellt das Land daher sicher, dass bis zum Ende des Kindergartenjahres 2020/2021 ausreichend Tests für den Bereich der Kinderbetreuung vorhanden sind. Das ist die Basis für ein sicheres und langfristiges Betreuungsangebot in der Pandemie, das Kindern und Eltern wirklich zugutekommt“, macht die Landtagsabgeordnete deutlich.

15 04, 2021

NGZ: CDU will mehr Bäu­me in Gre­ven­broich

2021-04-15T11:15:46+02:00April 15th, 2021|Aus der Fraktion|

Die Rats­frak­ti­on schlägt ei­ne In­itia­ti­ve für mehr Grün vor. Auf öf­fent­li­chen und pri­va­ten Flä­chen, die an Stra­ßen gren­zen, sol­len ver­stärkt Bäu­me ge­pflanzt wer­den. Bür­ger sol­len bei der Stand­ort­su­che hel­fen.

„1000 Bäu­me für Gre­ven­broich“ ist der Ti­tel ei­ner von der CDU an­ge­reg­ten Ak­ti­on, mit der Gre­ven­broich ein we­nig grü­ner wer­den soll. Die Rats­frak­ti­on hat die Stadt­ver­wal­tung so­eben auf­ge­for­dert, mit Hil­fe in­ter­es­sier­ter Bür­ger neue Stand­or­te für Bäu­me aus­fin­dig zu ma­chen. Idea­ler­wei­se soll­ten die in­ner­orts ge­pflanzt wer­den – et­wa ent­lang „grau­er“ Stra­ßen­zü­ge oder in zu­ge­pflas­ter­ten Vor­gär­ten.

Tau­send – das ist nur ein Schlag­wort. „Zehn Bäu­me wä­ren zu we­nig, 10.000 zu teu­er. Des­halb ha­ben wir die 1000 in den Ti­tel ge­nom­men, das scheint rea­lis­tisch“, sagt Ralf Cre­mers. Der um­welt­po­li­ti­sche Spre­cher der CDU be­ob­ach­tet schon seit ge­rau­mer Zeit mit gro­ßer Sor­ge, dass im­mer mehr Bäu­me aus dem Stadt­bild ver­schwin­den. „Sie fal­len ent­we­der der zu­neh­men­den Ver­schot­te­rung von Vor­gär­ten zum Op­fer oder wer­den im Rah­men von Stra­ßen- oder an­de­ren Bau­maß­nah­men ab­ge­holzt“, meint der Ka­pel­le­ner.  Je­der Fall sei ein Ver­lust für die Stadt.

Mit ih­rem An­trag für die nächs­te Rats­sit­zung will sich die CDU für ei­ne ge­ziel­te Neu­pflan­zung ein­set­zen. „Es ist al­ler­dings nicht so leicht, öf­fent­li­che oder pri­va­te Frei­flä­chen zu fin­den, die sich für Bäu­me eig­nen“, sagt Frak­ti­ons­chef Wolf­gang Kai­ser. Bei der Su­che nach sol­chen Area­len will die Uni­on die­je­ni­gen mit ins Boot ho­len, die sich vor Ort aus­ken­nen – näm­lich die Gre­ven­broi­cher selbst. Sie sol­len Vor­schlä­ge un­ter­brei­ten, an wel­chen Stel­len es ein biss­chen grü­ner wer­den könn­te. Aber auch die Stadt­ver­wal­tung soll mit­zie­hen und die ei­ne oder an­de­re Flä­che be­nen­nen.

Tau­send Bäu­me – da­mit kä­men Kos­ten auf die Stadt zu, sagt Ralf Cre­mers. „Das Geld ist aber gut an­ge­legt“, meint der Kom­mu­nal­po­li­ti­ker, der auch be­ruf­lich in Sa­chen Grün­ge­stal­tung und Land­schafts­bau un­ter­wegs ist. Bäu­me wür­den nicht nur für fri­sche Luft sor­gen oder als CO2-Um­wand­ler ei­nen Bei­trag zur Ab­mil­de­rung des Kli­ma­wan­dels leis­ten – „sie ver­schö­nern auch nach­hal­tig un­ser Stadt­bild“, be­tont Cre­mers. Und nicht nur das: Bäu­me an in­ner­ört­li­chen Stra­ßen wür­den sich in der Re­gel auch po­si­tiv auf die Im­mo­bi­li­en­wer­te aus­wir­ken.

„Lei­der ver­schwin­den im­mer mehr Bäu­me aus dem Stra­ßen­bild“, be­klagt der Ka­pel­le­ner. Bei Bau­ar­bei­ten der öf­fent­li­chen Hand sei­en sie oft ein Hin­der­nis und wür­den ge­kappt – auch weil Schutz­maß­nah­men die Kos­ten in die Hö­he trei­ben wür­den. „Be­vor Was­ser-, Strom- oder Glas­fa­ser­lei­tun­gen ver­legt wer­den, muss die Stadt künf­tig im­mer den Baum­schutz ge­währ­leis­ten“, mahnt Cre­mers. „Das wird mir in Gre­ven­broich nicht ernst ge­nug ge­nom­men.“  Die zu­stän­di­ge Fach­ver­wal­tung müs­se die Wer­tig­keit von Bäu­men end­lich er­ken­nen und dies in ihr Han­deln fest im­ple­men­tie­ren. „Das muss ge­lebt wer­den“, sagt Cre­mers.

Die CDU schlägt vor, die Ak­ti­on „1000 Bäu­me für Gre­ven­broich“  auch mit Hil­fe von För­der­gel­dern zu stem­men, die Bund und Land für grü­ne Pro­jek­te in Aus­sicht stel­len. Er­wor­ben wer­den soll­ten Bäu­me, die nach der­zei­ti­gen Er­kennt­nis­sen mit dem Kli­ma­wan­del und den da­mit ver­bun­de­nen Tro­cken­pe­ri­oden gut zu­recht­kom­men – et­wa Hop­fen­bu­chen, Er­len oder Sumpfei­chen.

Nach­dem der An­trag den Rat am Don­ners­tag nächs­ter Wo­che pas­siert hat, wird er vor­aus­sicht­lich in den Aus­schuss für Um­welt, Kli­ma­schutz, Na­tur und Land­schafts­pfle­ge ver­wie­sen, in dem Dirk Schi­man­ski (Grü­ne) den Vor­sitz hat. Das Gre­mi­um kommt am 19. Mai wie­der zu­sam­men.

(Quelle: NGZ online)