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7 10, 2021

NGZ: CDU will Innenstadt mehr fördern

2021-10-07T14:59:49+02:00Oktober 7th, 2021|Aus der Fraktion|

Die Stadt Gre­ven­broich soll sich um wei­te­re Zu­schüs­se des Lan­des be­wer­ben.

GRE­VEN­BROICH |(wilp) Die NRW-Lan­des­re­gie­rung stellt wei­te­re 30 Mil­lio­nen Eu­ro zur Stär­kung der In­nen­städ­te zur Ver­fü­gung. Vor die­sem Hin­ter­grund ap­pel­liert die CDU an die Stadt­ver­wal­tung, sich er­neut um För­der­gel­der zu be­wer­ben. Im ver­gan­ge­nen Jahr er­hielt Gre­ven­broich be­reits 387.113 Eu­ro aus dem In­nen­stadt-So­fort­pro­gramm.

„Die ge­sell­schaft­li­chen und wirt­schaft­li­chen Ein­schrän­kun­gen wäh­rend der Co­ro­na-Pan­de­mie ver­stär­ken die Funk­ti­ons­ver­lus­te un­se­rer In­nen­städ­te“, sagt die Land­tags­ab­ge­ord­ne­te Hei­ke Tro­les. Mehr denn je stän­den die Kom­mu­nen un­ter Druck, ih­re Zen­tren als mul­ti­funk­tio­na­le Or­te neu zu er­fin­den. Un­ter­stüt­zung bie­te ein wei­te­res För­der­pro­gramm, des­sen Schwer­punkt auf der nach­hal­ti­gen Ent­wick­lung von In­nen­städ­ten liegt. Bis zum 15. No­vem­ber kön­nen Kom­mu­nen ih­re Pro­jek­te ein­rei­chen.

Wolf­gang Kai­ser hat die Stadt­ver­wal­tung auf­ge­ru­fen, in die­ser Sa­che ak­tiv zu wer­den. „Wir soll­ten die Chan­ce des neu­en För­der­pro­gramms nut­zen, um mit der In­nen­stadt-Ent­wick­lung in Gre­ven­broich wei­ter­zu­kom­men“, sagt der CDU-Frak­ti­ons­chef. För­der­fä­hig sei­en et­wa mo­bi­le Stadt­bäu­me, die an ab­wech­seln­den Plät­zen für Schat­ten sor­gen kön­nen, und Stadt­bän­ke, die dar­un­ter zum Aus­ru­hen ein­la­den. „Aber auch ein mu­ti­ges 3D-Street-Art-Pro­jekt, das die Be­su­cher über die Stadt­gren­zen hin­aus fas­zi­niert, wä­re denk­bar“, meint Kai­ser.

Mit dem be­reits im Vor­jahr er­hal­te­nen Geld aus dem So­fort­pro­gramm ver­sucht die Stadt zur­zeit, bis zu fünf leer­ste­hen­de Ge­schäf­te in der In­nen­stadt mit neu­em Le­ben zu fül­len. Sie kann die Lä­den für 70 Pro­zent der Alt­mie­te an­mie­ten und die­se ver­güns­tigt für ma­xi­mal zwei Jah­re an Ge­wer­be­trei­ben­de un­ter­ver­mie­ten. Bei der Wei­ter­ver­mie­tung der Ge­schäfts­räu­me kann die Alt­mie­te um bis zu 80 Pro­zent re­du­ziert wer­den.

„Das För­der­pro­gramm kann ins­be­son­de­re für fre­quenz­brin­gen­de An­ge­bo­te ge­nutzt wer­den. Hier­zu zäh­len et­wa Ein­zel­han­dels- oder Gas­tro­no­mie-Start-Ups, der Di­rekt­ver­kauf von land­wirt­schaft­li­chen Pro­duk­ten, Show­rooms des re­gio­na­len On­line-Han­dels oder neue An­ge­bo­te von Lie­fer­ser­vices und Ver­teil­sta­tio­nen“, sagt Rat­haus­spre­cher Lu­kas Maa­ßen. Da sich bis­lang noch kein In­ter­es­sent mel­de­te, hat die Stadt ei­nen er­neu­ten Auf­ruf ge­star­tet. An­sprech­part­ner ist Chris­ti­an Heni­cke von der Wirt­schafts­för­de­rung (Te­le­fon 02181 608334).

CDU-Frak­ti­ons­vi­ze An­dré Dre­sen weist dar­auf hin, dass mit dem ak­tu­el­len Pro­gramm des Lan­des auch La­den­lo­ka­le sa­niert wer­den kön­nen, um sie fit für ei­ne neue Nut­zung zu ma­chen. Vor al­lem wer­de auch die Ein­rich­tung aus­rei­chend gro­ßer Ver­kaufs­flä­chen un­ter­stützt – „zum Bei­spiel für die An­sied­lung von Le­bens­mit­tel­ein­zel­händ­lern“, sagt Dre­sen.

(Quelle: NGZ online)

5 10, 2021

NGZ: CDU will keine 30 Prozent Quote

2021-10-06T15:19:28+02:00Oktober 5th, 2021|Aus der Fraktion|

Frak­ti­ons­chef Wolf­gang Kai­ser lehnt Vor­schlag zum So­zi­al­woh­nungs­bau ab.

GRE­VEN­BROICH |(wilp) Der Aus­schuss für Pla­nung und Mo­bi­li­tät soll­te jetzt über die von der Stadt vor­ge­schla­ge­ne 30-Pro­zent-Quo­te für So­zi­al­woh­nun­gen ent­schei­den. Sie soll künf­tig ab dem Bau von 20 Wohn­ein­hei­ten ver­bind­lich sein. Dis­ku­tiert wur­de dar­über al­ler­dings nicht. Das The­ma flog auf An­trag der Frak­ti­on „Mein Gre­ven­broich“ von der Ta­ges­ord­nung. Es soll aber in ei­ner der nächs­ten Sit­zun­gen des Gre­mi­ums wie­der auf­ge­ru­fen wer­den.

Zu ei­nem ein­stim­mi­gen Be­schluss wä­re es bei der jüngs­ten Sit­zung nicht ge­kom­men. Zu­min­dest si­gna­li­siert Vor­sit­zen­der Wolf­gang Kai­ser, dass die CDU-Frak­ti­on die von der Ver­wal­tung ins Ge­spräch ge­brach­te fes­te Quo­te ab­leh­ne. „Ei­ne sol­che Vor­ga­be ist zu starr“, kri­ti­siert der Neu­kir­che­ner. „Au­ßer­dem sind uns 30 Pro­zent viel zu hoch.“

Nichts­des­to­trotz müs­se öf­fent­lich ge­för­der­ter Wohn­raum in Gre­ven­broich rea­li­siert wer­den, sagt Kai­ser. Denn nach ei­ner Stu­die des In­sti­tuts In­Wis feh­len bis zum Jahr 2030 stadt­weit rund 600 So­zi­al­woh­nun­gen. Vor die­sem Hin­ter­grund spricht sich die Uni­on für ei­ne ziel­ori­en­tier­te Steue­rung aus. „Hei­ßt: Mit Blick auf den Bau von öf­fent­lich ge­för­der­tem Wohn­raum muss Stadt­pla­nung be­trie­ben wer­den, und zwar ei­ne flä­chen­de­cken­de“, be­tont Kai­ser. Die­se Auf­ga­be soll­te die Stadt­ent­wick­lungs­ge­sell­schaft (SEG) über­neh­men, in Zu­sam­men­ar­beit mit pri­va­ten Bau­trä­gern – „das sind die rich­ti­gen Part­ner“.

Die Be­schrän­kung „ab 20 Wohn­ein­hei­ten“ sei nach CDU-An­sicht zu ge­ring. „Wenn schon, müss­ten die Gren­zen hö­her ge­setzt wer­den, bei­spiels­wei­se ab 30 oder bes­ser 35 Wohn­ein­hei­ten“, so Kai­ser. Ein ab­so­lu­tes „No go“ sei die von der Ver­wal­tung vor­ge­schla­ge­ne rück­wir­ken­de An­wen­dung der 20-Pro­zent-Quo­te auf lau­fen­de Be­bau­ungs­plan­ver­fah­ren, die nicht schon den Stand ei­nes Aus­le­gungs­be­schlus­ses er­reicht ha­ben. „Das zeugt da­von, dass so­wohl der Ver­wal­tung als auch den Be­für­wor­tern der Quo­te die be­reits ge­tä­tig­ten In­ves­ti­tio­nen der Be­trof­fe­nen egal sind“, macht Kai­ser deut­lich. „Das geht gar nicht.“

Die Uni­on wer­de bei ih­rer ab­leh­nen­den Hal­tung blei­ben – und sieht Ver­bün­de­te in der FDP- und UWG-Frak­ti­on. „Aus Ge­sprä­chen weiß ich, dass auch sie den Vor­schlag der Ver­wal­tung ab­leh­nen“, so der CDU-Frak­ti­ons­chef. Pe­ter Creme­ri­us (FDP) hat­te be­reits ge­gen­über un­se­rer Re­dak­ti­on si­gna­li­siert, dass sei­ne Frak­ti­on ei­ne star­re 30-Pro­zent-Quo­te ab­leh­nen wer­de. Denn sie schrän­ke die Fle­xi­bi­li­tät der Bau­vor­ha­ben­trä­ger er­heb­lich ein. Die Quo­ten rück­wir­kend ein­zu­füh­ren, sei nach Mei­nung der Li­be­ra­len „recht­lich be­denk­lich und auch nicht fair“.

Wie das aus SPD, Grü­nen und Mein Gre­ven­broich be­stehen­de Rats-Mehr­heits­bünd­nis re­agie­ren wer­de, blei­be ab­zu­war­ten, sagt Wolf­gang Kai­ser. Viel­leicht ge­he mit dem Ab­set­zen von der Ta­ges­ord­nung auch ein Um­den­ken ein­her.

(Quelle: NGZ online)

5 07, 2021

NGZ: CDU – Grevenbroich soll Modellkommune werden

2021-07-06T09:43:58+02:00Juli 5th, 2021|Aus der Fraktion|

Die Di­gi­ta­li­sie­rung der Rats­ar­beit geht der CDU in Gre­ven­broich nicht schnell ge­nug. Frak­ti­ons­chef Wolf­gang Kai­ser hat die Stadt jetzt da­zu auf­ge­for­dert, ei­ne Vor­rei­ter­rol­le zu über­neh­men. Gre­ven­broich soll sich für ein Mo­dell­pro­jekt des Lan­des Nord­rhein-West­fa­len be­wer­ben.

Nach der po­li­ti­schen Som­mer­pau­se will die schwarz-gel­be Ko­ali­ti­on im Land­tag den Weg für di­gi­ta­le Rats­sit­zun­gen eb­nen. In aus­ge­wähl­ten Kom­mu­nen sol­len Vi­deo­über­tra­gun­gen er­probt wer­den, die ent­we­der rein di­gi­tal oder hy­brid – al­so mit teil­wei­ser Prä­senz – ab­lau­fen.

Gre­ven­broich müs­se die Chan­ce er­grei­fen und sich für die­ses Mo­dell­pro­jekt be­wer­ben, meint CDU-Frak­ti­ons­vi­ze An­dré Dre­sen. Sein Ar­gu­ment: An­ge­sichts von Prä­senz­sit­zun­gen, die bis in den spä­ten Abend dau­ern, wer­de es im­mer schwie­ri­ger, „jun­ge Men­schen oder Er­wach­se­ne, An­ge­stell­te oder Selbst­stän­di­ge für ein po­li­ti­sches Amt zu be­geis­tern“.

Die Co­ro­na-Pan­de­mie ha­be ge­zeigt, wie wich­tig Vi­deo­kon­fe­ren­zen und di­gi­ta­le Tref­fen sein kön­nen. Da­bei sei deut­lich ge­wor­den, „dass die Di­gi­ta­li­sie­rung auch für die Kom­mu­nal­po­li­tik er­heb­li­che Chan­cen bie­tet“, meint die Land­tags­ab­ge­ord­ne­te Hei­ke Tro­les. Als Fa­mi­li­en- und Frau­en­po­li­ti­ke­rin sei ihr der Aus­bau di­gi­ta­ler Be­tei­li­gungs­for­ma­te ein wich­ti­ges An­lie­gen. „Denn zur bes­se­ren Ver­ein­bar­keit von Fa­mi­lie, Eh­ren­amt und Be­ruf gilt es die Chan­cen der di­gi­ta­len Ent­wick­lung zu nut­zen.“

Soll­te die Stadt in­ter­es­siert sein, müss­te sie sich be­ei­len und zu­sätz­lich ei­ne Por­ti­on Glück ha­ben. Groß dürf­ten die Chan­cen für Gre­ven­broich al­ler­dings nicht sein. Denn das Mo­dell­pro­jekt soll le­dig­lich in je drei kreis­frei­en Städ­ten, Krei­sen und kreis­an­ge­hö­ri­gen Kom­mu­nen um­ge­setzt wer­den.

Zu­dem soll ein fi­nan­zi­el­ler Ei­gen­an­teil ge­leis­tet wer­den. Am Geld schei­ter­te zu­letzt im März die­ses Jah­res die von der FDP-Frak­ti­on be­an­trag­te Live-Über­tra­gung von po­li­ti­schen Sit­zun­gen im In­ter­net. 15.000 Eu­ro sind der Stadt Gre­ven­broich zu teu­er. Al­ter­na­tiv will Bür­ger­meis­ter Klaus Krüt­zen (SPD) die Kos­ten für Au­dio-Streams er­mit­teln.

(Quelle: NGZ online)

15 06, 2021

NGZ: Stadt will über XXL-Baugebiet informieren

2021-06-15T16:53:23+02:00Juni 15th, 2021|Aus der Fraktion|

Auf Drän­gen der CDU soll es vor­aus­sicht­lich im Sep­tem­ber ei­nen In­fo-Abend zum „Gie­r­a­ther Weg“ ge­ben.

Auf Drän­gen der CDU wird die Stadt im Spät­som­mer ei­nen In­fo-Abend zum XXL-Bau­ge­biet am Gie­r­a­ther Weg ver­an­stal­ten. Nach der vor­lie­gen­den Rah­men­pla­nung sol­len an der Pe­ri­phe­rie bis zu 1500 Wohn­ein­hei­ten rea­li­siert wer­den. „Dort ent­steht ein neu­er Ort. Neu­kir­chen wür­de qua­si noch ein­mal hin­ter Or­ken ge­setzt“, ver­glich CDU-Frak­ti­ons­chef Wolf­gang Kai­ser. An­ge­sichts ei­ner solch mas­si­ven Be­bau­ung sei es an­ge­bracht, die Bür­ger so schnell wie mög­lich zu be­tei­li­gen, for­der­te er jetzt im Stadt­rat.

Bür­ger­meis­ter Klaus Krüt­zen gab sich al­ler­dings skep­tisch. Da es sich beim „Gie­r­a­ther Weg“ le­dig­lich um ei­ne Rah­men­pla­nung han­de­le, lie­ge noch kein be­last­ba­res Zah­len­ma­te­ri­al vor. Ei­nes der grö­ß­ten Pro­ble­me des Bau­ge­biets sieht der Ver­wal­tungs­chef in der Ver­kehrs­len­kung, die noch von ei­nem Ex­per­ten­bü­ro un­ter­sucht wer­den müs­se.

„Ich den­ke, dass die­ses Gut­ach­ten zum En­de des Jah­res vor­lie­gen wird – dann ha­ben wir ers­te Fak­ten vor­lie­gen, mit de­nen wir vor die Men­schen tre­ten kön­nen“, be­ton­te Krüt­zen. Die Stadt müs­se Ant­wor­ten auf die Fra­gen der Bür­ger lie­fern, sonst dro­he ei­ne sol­che In­for­ma­ti­ons­ver­an­stal­tung zu schei­tern. Krüt­zen bat den Rat vor die­sem Hin­ter­grund „um ein biss­chen Zeit“.

Auch die Uni­on sei für fun­dier­te In­hal­te, mein­te Wolf­gang Kai­ser. Al­ler­dings sei es wich­tig, die Bür­ger „früh­zei­tig ab­zu­ho­len und mit­zu­neh­men“, ih­nen die Kon­zept­pla­nung vor­zu­stel­len, auch wenn noch kei­ne Dis­kus­si­on über In­hal­te mög­lich sei. „Lie­ber ei­ne Bür­ger­ver­samm­lung zu viel als ei­ne zu we­nig.“

SPD-Frak­ti­ons­vor­sit­zen­der Da­ni­el Rin­kert ap­pel­lier­te an den Rat, der Stadt­ver­wal­tung noch et­was Zeit zu ge­ben. Vor der Som­mer­pau­se wer­de ein sol­cher In­fo-Abend nicht mehr ge­lin­gen, im Au­gust oder Sep­tem­ber schon eher. „Das hal­te ich für schwie­rig, denn ich ken­ne die Dy­na­mik, die sich bei sol­chen Ver­an­stal­tun­gen ent­wi­ckelt“, ent­geg­ne­te Klaus Krüt­zen, der aber vor­schlug, den Sep­tem­ber in den Blick zu neh­men, „um nach Or­ken zu ge­hen“.

Der Rat hat­te sich zu­vor – bei Ent­hal­tung der CDU – für den Rah­men­plan des städ­te­bau­li­chen Ent­wick­lungs­pro­jekts aus­ge­spro­chen. Das ge­plan­te Wohn­ge­biet am Gie­r­a­ther Weg war erst­mals im Mai den Mit­glie­dern des Pla­nungs­aus­schus­ses vor­ge­stellt wor­den. Mit ei­nem Blick auf die gro­ße Sied­lung mit der da­zu ge­hö­ren­den In­fra­struk­tur warn­te Mar­ti­na Su­er­mann (Mein Gre­ven­broich) vor ei­nem „Do­nut-Ef­fekt“, der da­zu füh­ren kön­ne, dass um­lie­gen­den Or­te – ins­be­son­de­re die In­nen­stadt – aus­zu­blu­ten dro­hen.

Ein gu­tes Bau­land­ma­nage­ment sei wich­tig, be­ton­te Wolf­gang Kai­ser. „Wir dür­fen hin­ter­her nicht auf den Kos­ten für die Da­seins­vor­sor­ge sit­zen­blei­ben“, mein­te er mit Blick auf In­ves­ti­tio­nen, die et­wa für ei­ne Kin­der­ta­ges­stät­te und ei­ne Grund­schu­le ge­tä­tigt wer­den müss­ten. Die Grü­nen spra­chen sich für ei­ne nach­hal­ti­ge Quar­tiers­ent­wick­lung aus. „Wir un­ter­stüt­zen ei­ne er­geb­nis­of­fe­ne Rah­men­pla­nung“, sag­te Frak­ti­ons­chef Pe­ter Gehr­mann. „Das hei­ßt auch, dass es zum Schei­tern des Bau­ge­biets kom­men kann.“

(Quelle: NGZ online)

7 06, 2021

NGZ: CDU will grüne Schneise am Tor zur City

2021-06-08T13:10:08+02:00Juni 7th, 2021|Aus der Fraktion|

Auf die­ser Flä­che könn­ten neue Stell­plät­ze ent­ste­hen. Die CDU spricht sich ge­gen Asphalt und für mehr Grün aus.

Christ­de­mo­kra­ten leh­nen Park­platz an Al­ter Mol­ke­rei ab. Statt­des­sen sol­len Bäu­me ge­pflanzt wer­den.

Die Grün­flä­che an der Al­ten Mol­ke­rei darf nicht für den Bau von Park­plät­zen ge­op­fert wer­den. Das for­dert die CDU in ei­nem ak­tu­el­len An­trag für den Stadt­rat. Frak­ti­ons­chef Wolf­gang Kai­ser hat die Ver­wal­tung da­zu auf­ge­ru­fen, das zwi­schen der Montz- und der Berg­hei­mer Stra­ße lie­gen­de Are­al mit zu­sätz­li­chen Bäu­men und Sträu­chern aus­zu­stat­ten – es soll auf­ge­wer­tet wer­den. Ge­mein­sam mit der ge­gen­über lie­gen­den Grün­flä­che soll es ein „grü­nes Tor“ am Ein­gang zur In­nen­stadt bil­den.

Hin­ter­grund für die CDU-In­itia­ti­ve ist ein An­trag, den die Frak­ti­on Mein Gre­ven­broich be­reits im Früh­jahr im Rat­haus ein­ge­reicht hat­te. An­ge­sichts des Park­drucks, der mit dem Um­bau des Bahn­hofs­vier­tels ent­steht, hat­te Vor­sit­zen­de Mar­ti­na Su­er­mann vor­ge­schla­gen, zu­sätz­li­che Stell­flä­chen na­he der Al­ten Mol­ke­rei ein­zu­rich­ten.

„Nicht mit uns“, sagt jetzt Wolf­gang Kai­ser. Denn die­ses klei­ne Ge­län­de sei zu wert­voll, „es wä­re ei­ne Schan­de, wenn dort Au­tos ge­parkt wür­den“. Schlie­ß­lich lie­ge das Are­al di­rekt hin­ter dem Els­bach­tun­nel, dem Ein­falls­tor zur In­nen­stadt, und prä­ge ei­ne der zen­tra­len Kreu­zun­gen in Gre­ven­broich. „Ei­ne solch mar­kan­te Stel­le darf nicht asphal­tiert und zum Park­platz um­ge­baut wer­den“, warnt Kai­ser.

Nach Vor­stel­lun­gen der Uni­on soll­te das Are­al mit wei­te­ren Pflan­zen aus­ge­stat­tet wer­den, eben­so wie die klei­ne Grün­flä­che auf der ge­gen­über­lie­gen­den Stra­ßen­sei­te, an der Ecke Montz-/Ka­plan-Hahn-Stra­ße. „Das hät­te den Vor­teil, dass Au­to­fah­rer wie durch ei­ne grü­ne Schnei­se in un­ser Zen­trum fah­ren könn­ten, in die Stadt der Lan­des­gar­ten­schau 1995“, be­rich­tet der Frak­ti­ons­chef. Nicht zu­letzt sei­en sol­che Flä­chen auch in Zei­ten des Kli­ma­wan­dels von gro­ßer Be­deu­tung.

Die bei­den klei­nen Grün­flä­chen dürf­ten nach An­sicht der CDU nicht se­pa­rat be­trach­tet wer­den, es müs­se das „gro­ße Gan­ze“ ge­se­hen wer­den. „Sie sind Teil des ,grü­nen Ban­des’, das sich ent­lang der Erft durch un­se­re In­nen­stadt zieht“, sagt Wolf­gang Kai­ser. Die­ses gel­te es zu stär­ken – und nicht für ei­ni­ge we­ni­ge Park­plät­ze zu ver­schwen­den. Die Uni­on sieht sich bei die­ser For­de­rung nicht weit von der SPD ent­fernt, die das „blaue Band’ der Erft er­leb­ba­rer für die Gre­ven­broi­cher ge­stal­ten möch­te.

„So ge­se­hen, sind die bei­den Grün­flä­chen na­he des Els­bach­tun­nels ein Teil der grü­nen Ach­se, die sich vom Al­ten Schloss bis hin in den Stadt­park und dar­über hin­aus er­streckt“, be­tont CDU-Frak­ti­ons­vor­sit­zen­der Wolf­gang Kai­ser und macht deut­lich: „Die­ses Band darf nicht un­ter­bro­chen und erst recht nicht für den Bau von Park­plät­zen ge­nutzt wer­den.“ Zwar sei die CDU auch in der Ver­gan­gen­heit schon von An­lie­gern da­zu auf­ge­for­dert wor­den, sich an die­ser Stel­le für Stell­flä­chen ein­zu­set­zen – doch: „Das ist von uns im­mer ab­ge­lehnt wor­den, weil wir die Flä­che für zu wert­voll hal­ten.“

Die Christ­de­mo­kra­ten for­dern von der Stadt ein Kon­zept für die Grün­flä­che na­he der Al­ten Mol­ke­rei. Da­bei sol­len aus­schlie­ß­lich öko­lo­gi­sche Ge­sichts­punk­te be­rück­sich­tigt wer­den.

(Quelle: NGZ online)

19 05, 2021

NGZ: Interview mit Heike Troles MdL über die Modernisierung der Alten Feuerwache

2021-05-19T13:49:16+02:00Mai 19th, 2021|Aus der Fraktion|

Die Ju­gend­hil­fe­aus­schussvor­sit­zen­de über die Mo­der­ni­sie­rung der Al­ten Feu­er­wa­che.

Frau Tro­les, die Al­te Feu­er­wa­che soll mo­der­ni­siert wer­den. Was hal­ten Sie als Vor­sit­zen­de des Ju­gend­hil­fe­aus­schus­ses von dem Pro­jekt?
HEI­KE TRO­LES: Ei­ne tol­le Sa­che. Vor al­lem auch, weil der gro­ße Saal er­neu­ert wer­den soll. Da­mit kann er künf­tig viel­fäl­ti­ger ge­nutzt wer­den.

Wo­für zum Bei­spiel?

TRO­LES:  Für kul­tu­rel­le Ver­an­stal­tun­gen et­wa, aber auch als Lern­zen­trum für jun­ge Leu­te. Da Tech­nik und Akus­tik ver­bes­sert wer­den sol­len, wird er sich zu­dem für Emp­fän­ge, Netz­werk­tref­fen und an­de­re Events eig­nen. Ich glau­be, das wird ei­ne Be­rei­che­rung, von der vie­le Gre­ven­broi­cher pro­fi­tie­ren kön­nen, zu­mal es in der Grö­ßen­ord­nung bis 500 Per­so­nen kaum ver­gleich­ba­re Sä­le in un­se­rer Stadt gibt.

Müs­sen denn die ge­plan­ten bau­li­chen Ver­än­de­run­gen sein?

TRO­LES: Auf je­den Fall, wenn Sie auf die bo­den­tie­fen Fens­ter an­spie­len, die ein­ge­baut wer­den sol­len. Der Saal wird da­durch hel­ler, au­ßer­dem wird da­mit der Blick in den Ian-Ha­mil­ton-Fin­lay-Park er­öff­net. An­ders her­um kann je­der künf­tig von au­ßen schau­en, was drin­nen los ist. Das hal­te ich für wich­tig.

War­um?

TRO­LES: Die Feu­er­wa­che wird da­mit nie­der­schwel­li­ger. Vie­les spielt sich heu­te hin­ter di­ckem Mau­er­werk, hin­ter ver­schlos­se­nen Tü­ren ab. Ju­gend­li­che, die nicht Teil der „Com­mu­ni­ty“ sind, trau­en sich da­her viel­leicht nicht, die An­ge­bo­te der Al­ten Feu­er­wa­che in An­spruch zu neh­men. Öff­nen wir sie nach au­ßen hin, wird der Zu­gang er­leich­tert.

Ver­spre­chen Sie sich mehr Zu­lauf nach der Mo­der­ni­sie­rung?

TRO­LES: Auf je­den Fall. Ge­ra­de die Pan­de­mie hat ge­zeigt, dass sich jun­ge Leu­te nach Treff­punk­ten seh­nen, nach Or­ten, an de­nen sie in ge­schütz­ter At­mo­sphä­re zu­sam­men­kom­men kön­nen. Da­her muss die Al­te Feu­er­wa­che künf­tig noch mehr ein An­ker­punkt für Kin­der und Ju­gend­li­che sein. Da­für ist ei­ne Mo­der­ni­sie­rung er­for­der­lich.

Da ist man si­cher­lich schnell bei ei­ner Mil­li­on. Wer soll das be­zah­len?

TRO­LES: Es gibt vie­le För­der­pro­gram­me für sol­che Vor­ha­ben. Zum Bei­spiel „Zeit-Zeug­nis“ der Lan­des­re­gie­rung, das Gel­der für die Sa­nie­rung al­ter Ge­bäu­de in Aus­sicht stellt, um die­se für die Öf­fent­lich­keit prä­sen­ter zu ge­stal­ten. Um das Ak­qui­rie­ren der För­der­mit­tel soll sich künf­tig die ge­mein­nüt­zi­ge Kin­der- und Ju­gend­hil­fe GmbH küm­mern, für die wir im nächs­ten Ju­gend­hil­fe­aus­schuss den Grund­stein le­gen wer­den. In­ves­ti­tio­nen in un­se­re Ju­gend sind In­ves­ti­tio­nen in un­se­re Zu­kunft.

(Quelle: NGZ online)

27 04, 2021

Stellungnahme der CDU zur Namensstele auf dem Schmetterlingsfeld

2021-04-27T13:15:05+02:00April 27th, 2021|Aus der Fraktion|

Eines vorweg: Unser Mitgefühl ist all jenen Menschen, die solch schwere Schicksalsschläge wie den Verlust eines Kindes erleiden müssen, gewiss. Für die enorme Emotionalität bei einem solch schweren Thema haben wir als CDU vollstes Verständnis.

Ganz wichtig zu betonen ist, dass es der CDU Grevenbroich bei diesem Thema keineswegs um „politische Machtspielchen“ geht. Stattdessen sind betroffene Eltern auf unsere Fraktionsmitglieder zugekommen, die die Aufstellung dieser Namensstele als erhebliche emotionale Belastung empfinden, da ihr Schmetterlingskind noch keinen Namen erhalten hatte. So habe sich diesen Eltern der Gedanke aufgedrängt, als hätten sie etwas falsch gemacht – mit dem damit verbundenen enormen psychischen Druck.

Diesen betroffenen Eltern war die Anonymität des Schmetterlingsfeldes, also so wie es ursprünglich konzeptioniert und unter aktiver Beteiligung von Bürgern eingerichtet worden war, besonders wichtig. Die CDU möchte diese Eltern durch den Antrag unterstützen.

Erst durch das eigenmächtige Handeln der Verwaltung und das Aufstellen der Namensstele wurde das ursprünglich von den an der Einrichtung des Schmetterlingsfeldes beteiligten Bürgern befürwortete Konzept verändert. Wie sich zeigt, wäre eine Beratung im zuständigen Ausschuss absolut notwendig gewesen. Denn dann wäre schnell deutlich geworden, dass es sowohl den Bedarf für eine anonyme Bestattungsfläche als auch für eine mit Namensnennung gibt.

Die verwaltungsintern getroffene Entscheidung ohne Abwägung im Ausschuss hat nun leider zu der jetzigen Situation geführt. Durch unseren Antrag wollen wir eine Lösung erreichen, die allen ein Trauern nach ihren Wünschen ermöglicht.

Ihr Team der CDU Grevenbroich

Unseren Antrag finden Sie hier!

15 04, 2021

NGZ: CDU will mehr Bäu­me in Gre­ven­broich

2021-04-15T11:15:46+02:00April 15th, 2021|Aus der Fraktion|

Die Rats­frak­ti­on schlägt ei­ne In­itia­ti­ve für mehr Grün vor. Auf öf­fent­li­chen und pri­va­ten Flä­chen, die an Stra­ßen gren­zen, sol­len ver­stärkt Bäu­me ge­pflanzt wer­den. Bür­ger sol­len bei der Stand­ort­su­che hel­fen.

„1000 Bäu­me für Gre­ven­broich“ ist der Ti­tel ei­ner von der CDU an­ge­reg­ten Ak­ti­on, mit der Gre­ven­broich ein we­nig grü­ner wer­den soll. Die Rats­frak­ti­on hat die Stadt­ver­wal­tung so­eben auf­ge­for­dert, mit Hil­fe in­ter­es­sier­ter Bür­ger neue Stand­or­te für Bäu­me aus­fin­dig zu ma­chen. Idea­ler­wei­se soll­ten die in­ner­orts ge­pflanzt wer­den – et­wa ent­lang „grau­er“ Stra­ßen­zü­ge oder in zu­ge­pflas­ter­ten Vor­gär­ten.

Tau­send – das ist nur ein Schlag­wort. „Zehn Bäu­me wä­ren zu we­nig, 10.000 zu teu­er. Des­halb ha­ben wir die 1000 in den Ti­tel ge­nom­men, das scheint rea­lis­tisch“, sagt Ralf Cre­mers. Der um­welt­po­li­ti­sche Spre­cher der CDU be­ob­ach­tet schon seit ge­rau­mer Zeit mit gro­ßer Sor­ge, dass im­mer mehr Bäu­me aus dem Stadt­bild ver­schwin­den. „Sie fal­len ent­we­der der zu­neh­men­den Ver­schot­te­rung von Vor­gär­ten zum Op­fer oder wer­den im Rah­men von Stra­ßen- oder an­de­ren Bau­maß­nah­men ab­ge­holzt“, meint der Ka­pel­le­ner.  Je­der Fall sei ein Ver­lust für die Stadt.

Mit ih­rem An­trag für die nächs­te Rats­sit­zung will sich die CDU für ei­ne ge­ziel­te Neu­pflan­zung ein­set­zen. „Es ist al­ler­dings nicht so leicht, öf­fent­li­che oder pri­va­te Frei­flä­chen zu fin­den, die sich für Bäu­me eig­nen“, sagt Frak­ti­ons­chef Wolf­gang Kai­ser. Bei der Su­che nach sol­chen Area­len will die Uni­on die­je­ni­gen mit ins Boot ho­len, die sich vor Ort aus­ken­nen – näm­lich die Gre­ven­broi­cher selbst. Sie sol­len Vor­schlä­ge un­ter­brei­ten, an wel­chen Stel­len es ein biss­chen grü­ner wer­den könn­te. Aber auch die Stadt­ver­wal­tung soll mit­zie­hen und die ei­ne oder an­de­re Flä­che be­nen­nen.

Tau­send Bäu­me – da­mit kä­men Kos­ten auf die Stadt zu, sagt Ralf Cre­mers. „Das Geld ist aber gut an­ge­legt“, meint der Kom­mu­nal­po­li­ti­ker, der auch be­ruf­lich in Sa­chen Grün­ge­stal­tung und Land­schafts­bau un­ter­wegs ist. Bäu­me wür­den nicht nur für fri­sche Luft sor­gen oder als CO2-Um­wand­ler ei­nen Bei­trag zur Ab­mil­de­rung des Kli­ma­wan­dels leis­ten – „sie ver­schö­nern auch nach­hal­tig un­ser Stadt­bild“, be­tont Cre­mers. Und nicht nur das: Bäu­me an in­ner­ört­li­chen Stra­ßen wür­den sich in der Re­gel auch po­si­tiv auf die Im­mo­bi­li­en­wer­te aus­wir­ken.

„Lei­der ver­schwin­den im­mer mehr Bäu­me aus dem Stra­ßen­bild“, be­klagt der Ka­pel­le­ner. Bei Bau­ar­bei­ten der öf­fent­li­chen Hand sei­en sie oft ein Hin­der­nis und wür­den ge­kappt – auch weil Schutz­maß­nah­men die Kos­ten in die Hö­he trei­ben wür­den. „Be­vor Was­ser-, Strom- oder Glas­fa­ser­lei­tun­gen ver­legt wer­den, muss die Stadt künf­tig im­mer den Baum­schutz ge­währ­leis­ten“, mahnt Cre­mers. „Das wird mir in Gre­ven­broich nicht ernst ge­nug ge­nom­men.“  Die zu­stän­di­ge Fach­ver­wal­tung müs­se die Wer­tig­keit von Bäu­men end­lich er­ken­nen und dies in ihr Han­deln fest im­ple­men­tie­ren. „Das muss ge­lebt wer­den“, sagt Cre­mers.

Die CDU schlägt vor, die Ak­ti­on „1000 Bäu­me für Gre­ven­broich“  auch mit Hil­fe von För­der­gel­dern zu stem­men, die Bund und Land für grü­ne Pro­jek­te in Aus­sicht stel­len. Er­wor­ben wer­den soll­ten Bäu­me, die nach der­zei­ti­gen Er­kennt­nis­sen mit dem Kli­ma­wan­del und den da­mit ver­bun­de­nen Tro­cken­pe­ri­oden gut zu­recht­kom­men – et­wa Hop­fen­bu­chen, Er­len oder Sumpfei­chen.

Nach­dem der An­trag den Rat am Don­ners­tag nächs­ter Wo­che pas­siert hat, wird er vor­aus­sicht­lich in den Aus­schuss für Um­welt, Kli­ma­schutz, Na­tur und Land­schafts­pfle­ge ver­wie­sen, in dem Dirk Schi­man­ski (Grü­ne) den Vor­sitz hat. Das Gre­mi­um kommt am 19. Mai wie­der zu­sam­men.

(Quelle: NGZ online)