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24 06, 2020

Erftkurier: Gute Nachrichten für das „Rheinische Revier“!

2020-06-24T20:38:30+02:00Juni 24th, 2020|Presseberichte|

Im Deutschen Bundestag stehen die Beratungen zum Strukturstärkungsgesetz Kohleregionen vor dem Abschluss. Nun steht fest: Das Projekt „S-Bahn-Netz Rheinisches Revier“ mit der Verbindung Aachen-Jülich-Bedburg-Grevenbroich-Neuss-Düsseldorf wird in die Anlage 4 des Gesetzes aufgenommen.

Hermann Gröhe, direkt gewählter Bundestagsabgeordneter für Neuss, Dormagen, Grevenbroich und die Gemeinde Rommerskirchen, und Heike Troles, Landtagsabgeordnete für Dormagen, Grevenbroich und Rommerskirchen, begrüßen den Durchbruch.

Hermann Gröhe: „Die Aufnahme der S-Bahn-Verbindung in das Strukturstärkungsgesetz ist eine sehr gute Nachricht für das ganze ,Rheinische Revier’! Für einen erfolgreichen Strukturwandel ist eine starke Infrastruktur unerlässlich. Die neue S-Bahn-Verbindung ist dabei eine ganz wichtige Unterstützung. Denn sie ermöglicht es, durch die Weiterentwicklung des Personennahverkehrs die Region insgesamt in den Blick zu nehmen. Die Entscheidung ist auch das Ergebnis zahlreicher Gespräche und einer guten Zusammenarbeit aller Verantwortlichen in der Region, aber auch des ganz persönlichen Einsatzes von Verkehrsminister Hendrik Wüst und Ministerpräsident Armin Laschet.“

Heike Troles: „Der Strukturwandel gibt uns die Chance, den Raum im Rheinischen Revier neu zu entwickeln und so Arbeitsplätze und Wohlstand langfristig zu sichern. Diese Chance wird mit der S-Bahn-Verbindung genutzt – sie wird die Attraktivität der Region weiter steigern. Dies wäre ohne den starken Einsatz unseres Landrates Hans-Jürgen Petrauschke und unseres Kreistagsabgeordneten Heiner Cöllen nicht möglich gewesen.“

Bürgermeister Klaus Krützen freut sich nicht minder. Er sieht die Basis für den Erfolg in der gezielten Zusammenarbeit von Stadt Grevenbroich/Bürgermeister und Rhein-Kreis/Landrat Hans-Jürgen Petrauschke, die in Sachfragen trotz aller personalrechtlichen Auseinandersetzungen hervorragend funktioniere.

(Quelle: https://www.erft-kurier.de/grevenbroich/revier-s-bahn-ins-strukturstaerkungsgesetz-aufgenommen_aid-51828043)

20 06, 2020

NGZ: CDU setzt erneut auf Landrat Petrauschke

2020-06-21T17:06:42+02:00Juni 20th, 2020|Presseberichte|

Hans-Jürgen Petrauschke soll zum dritten Mal Chef im Kreishaus werden. Die Christdemokraten stellten den 64 Jahre alten Volljuristen am Samstag in Meerbusch mit einem Votum von 95 Prozent für die Wahl am 13. September auf.

Hans-Jürgen Petrauschke (64) aus Grevenbroich strebt eine dritte Amtszeit als Landrat im Rhein-Kreis Neuss an. Seit 2009 ist der Verwaltungsjurist mit CDU-Parteibuch Chef im Kreishaus; am Samstag stellten ihn die Christdemokraten zum dritten Mal für das kommunale Spitzenamt auf. Bei der Aufstellungsversammlung auf dem Areal Böhler in Meerbusch blieb Petrauschke ohne Mitbewerber.

Die Vertreter der acht Stadt- und Gemeindeverbände schicken ihn mit einem starken Votum in den Wahlkampf: Er wurde mit 95 Prozent der 139 gültigen Stimmen zum Landratskandidaten der CDU gewählt. Damit blieb Petrauschke unter der Rekordmarke von 99,2 Prozent, mit der er vor fünf Jahren parteiintern aufgestellt worden war. Gewählt wird der neue Landrat bei der Kommunalwahl am 13. September; die Amtszeit beträgt fünf Jahre.

In seiner programmatischen Rede bezeichnete Dieter W. Welsink, Vorsitzender der CDU-Fraktion im Kreistag, Petrauschke als einen „Treiber“, der politische Themen erkenne und einer Lösung zu führe. Der amtierende Landrat sei aber zugleich auch eine Persönlichkeit, die die Gratwanderung „zwischen dem Wünschenswerten und dem Machbaren“ ausbalanciere. Welsink zeigte sich überzeugt, dass die Bürger im Rhein-Kreis den Landrat im Amt bestätigen werden.

Bei seiner Wiederwahl 2015 hatte sich Petrauschke klar mit 60,40 Prozent durchgesetzt. Wie bei den beiden voraus gegangenen Wahlgängen kann sich Hans-Jürgen Petrauschke auch 2020 der Unterstützung der FDP sicher sein. Die Liberalen sind Koalitionspartner der CDU im Kreistag und unterstützen erneut den Landrat. „Petrauschke ist ein außerordentlich erfolgreicher Landrat. Seine Arbeit wird überregional geschätzt und gewürdigt. Er genießt seit Jahren das Vertrauen des bürgerlichen Lagers im Rhein-Kreis Neuss. Seine Nominierung ist ein starkes Zeichen“, sagt der FDP-Kreisvorsitzende Bijan Djir-Sarai MdB nach der Aufstellung Petrauschkes. Die FDP werde keinen eigenen Kandidaten ins Rennen schicken: „Petrauschke ist auch unser Landratskandidat.“

Zu Beginn der Versammlung, die in unter strengen Corona-Schutzregeln stattfand, hatte Hans-Jürgen Petrauschke die Delegierten auf einen schweren Wahlkampf eingestimmt: „Wir werden nicht für das gewählt, was wir bisher geleistet habend, sondern die Bürger wählen uns für Lösungen, die wir für die Gestaltung der Zukunft anbieten.“ Dabei skizzierte er in seiner Bewerbungsrede seinen Politikansatz, der auf auf dem „christlichen Weltbild“ basiert. Es gehe letztlich um eine nachhaltige Politik zur Wahrung der Schöpfung und um „Hilfe für alle Menschen, die Hilfe benötigen“. Für ihn sei eine erfolgreiche Wirtschafts- und Beschäftigungspolitik immer noch die beste Sozialpolitik. Sein Ziel bleibe es, die Arbeitslosenquote im Rhein-Kreis Neuss wieder unter die Fünf-Prozent-Marke zu drücken. Er kündigte zudem an, auch künftig für ausreichend Industrie- und Gewerbeflächen zu kämpfen. Vorrangig gehe es darum, Industriebrachen zu revitalisieren.

Wirtschafts-, Arbeitsmarkt- und Energiepolitik, Strukturwandel sowie soziale Gerechtigkeit sind dann auch die Schwerpunkte des Wahlprogramms, dass die CDU am Samstag in Meerbusch verabschiedete.

Am Samstag stellte die CDU zudem die Kandidaten für die kreisweit 33 Wahlbezirke zum Kreistag auf, darunter neun Frauen. 18 Bewerber sind neu. „Wir werden jünger und weiblicher“, sagte Lutz Lienenkämper, der Chef der Kreis-CDU, „einige Bewerber erfüllen beide Kriterien.“ Zu denen, die aufhören, gehören unter anderem Vize-Landrat Hans-Ulrich Klose und der Finanzexperte Gert Ackermann. Mit der ehemaligen Grevenbroicher Bürgermeisterin Ursula Kwasny steht ein neuer Promi-Name auf der Kandidatenliste.

(Quelle: https://rp-online.de/nrw/staedte/rhein-kreis/cdu-im-kreis-neuss-geht-erneut-mit-petrauschke-in-die-landratswahl_aid-51597347)

19 06, 2020

Erftkurier: „Es geht um die Existenz von Grevenbroich“

2020-06-21T17:02:42+02:00Juni 19th, 2020|Presseberichte|

Bei Sportlern spricht man vom „zweiten Atem“, wenn sie – mit einem klaren Ziel vor Augen – urplötzlich neu durchstarten und ungeahnte Reserven mobilisieren. Diesen „zweiten Atem“ stellt derzeit auch Michael Heesch unter Beweis, der seit seiner Nominierung wie ausgewechselt scheint: Er weiß, was er will. Und er sagt es auch. Manche Aussage mag dabei überraschen.

„Ich möchte gestalten, ich möchte anpacken“, betont Heesch voller Energie. Und dabei schwingt natürlich auch der Hinweis mit, dass er als Erster Beigeordneter zu oft ausgebremst worden sei – von anderen finanziellen Prioritäten, von anderen Vorgaben des amtierenden Bürgermeisters.

Heesch macht deutlich, dass er nichts von „Leuchtturmprojekten“ hält („Da bekomme ich Nackenschmerzen, weil es immer zu Lasten aller Bürger geht.“), dass für ihn Daseinsvorsorge an erster Stelle steht. Es sei Unsinn, KiTa-Plätze gegen Stellen bei der Feuerwehr aufzurechnen. Beides sei Vorschrift, beides sei notwendig und deshalb habe das Rathaus dafür zu sorgen, dass die entsprechenden Angebote gemacht werden. In seinem Verantwortungsbereich, der Jugend, habe er darauf gedrungen, dass rund 300 KiTa-Plätze zusätzlich geschaffen wurden. Dass 14 weitere Kindergartengruppen durchfinanziert seien und in der nächsten Zeit realisiert werden können. Dass im „offenen Ganztag“ fast 1.100 Plätze angeboten werden können. Und damit sei er noch immer nicht am Ende: „Nicht die Ideen fehlen, sondern am Ende fehlt das Geld.“

Und für das will Heesch nicht nur durch ein Umgewichten der Prioritäten sorgen. Auch im Bereich Wirtschaftsförderung und Strukturwandel sieht er Chancen. „Eine leitende Idee erkenne ich hier bis jetzt nicht“, merkt er kritisch an. Es gebe aber Strukturfonds, die von anderen Städten sonst längst angezapft würden, deren Nutzung in Grevenbroich bisher verschlafen worden sei. Und große Flächen, die zur Verfügung stehen würden, müssten zur Regenerierung neuer Gewerbesteuer-Einnahmen genutzt werden. Schon zu seinen Zeiten als CDU-Fraktionsvorsitzender im Rat (Ende vergangenen Jahrhunderts) habe er die einseitige Gewichtung des Gewerbes in Grevenbroich gegeißelt.

Und da ist natürlich auch noch das Thema der Haushaltskonsolidierung: „Das ist nicht nur eine Floskel. Es geht wörtlich um die Existenz von Grevenbroich“, bringt es Michael Heesch mit Verve auf den Punkt. Der Haushaltsausgleich müsse (nach dem Herausrechnen der neuen Corona-Schulden) erreicht werden. Denn: „Findet man keine Antwort, wird es für die Bewohner der Stadt teuer, sehr teuer“, rechnet er vor: Dann könnte von außen die Grundsteuer locker mal verdoppelt werden. „Und das trifft den Häuschenbesitzer genauso wie den Mieter.“ Und auch die Gewerbesteuer könnte drastisch steigen.

Kein Thema, zu dem der „neue“ Michael Heesch eine Antwort schuldigt bleibt. Oft auch mit überraschenden Inhalten. Beispiel L 361 n: Die gelinge nur mit einem „Baukörper, der von der Bevölkerung mitgetragen wird. Eine Tower-Bridge durch die Grünzone, das wird nicht laufen“, ist er überzeugt. Der so genannte „Krützen-Highway“ sei allerdings genauso ein „Rohrkrepierer“, denn er bringe den Verkehr nur in andere Wohnbereiche und werde aufgrund des hohen Rückstaupotenzials durch aus dem Raum Korschenbroich kommende Fahrzeuge nur für neues Verkehrs-Chaos sorgen. Er könne sich eine Untertunnelung der Erft-Aue vorstellen. Das sei heutzutage kein technisches Problem mehr.

(Quelle: https://www.erft-kurier.de/grevenbroich/es-geht-um-die-existenz-von-grevenbroich_aid-51739127)